Eishockey-Finalstart in Mannheim: Kühnhackl setzt auf Goldfisch-Gedächtnis
- Tom Kühnhackl (r.) will mit den Adlern den DEL-Titel holen. (Archivbild)
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Adler Mannheim. Für die Adler Mannheim beginnt am Freitag, 24. April, der Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Vor dem Start der DEL-Finalserie gegen die Eisbären Berlin setzt Nationalspieler Tom Kühnhackl auf Erfahrung aus der NHL.
Der 34 Jahre alte Stürmer spricht von einem einfachen Prinzip für die entscheidenden Spiele. „Einen kühlen Kopf und vielleicht auch das Gedächtnis eines Goldfischs“ brauche es. In einer Finalserie gehe alles sehr schnell. Spiele und Fehler müssten sofort abgehakt werden.
Das erste von maximal sieben Finalspielen findet am Freitag um 19.30 Uhr statt. Gegner sind die Eisbären Berlin, die ihren dritten Meistertitel in Serie anstreben. Kühnhackl kennt den Druck solcher Serien aus eigener Erfahrung. Mit den Pittsburgh Penguins gewann er 2016 und 2017 den Stanley Cup in der nordamerikanischen Profiliga NHL. „Natürlich kommen da noch Bilder in den Kopf“, sagte der Angreifer. Er sei froh, Teil dieses Spektakels gewesen zu sein und hoffe, seine Erfahrung nun bei den Mannheimern einbringen zu können.
Olympische Spiele wegen Verletzung verpasst
Seit 2023 steht Kühnhackl bei den Adlern unter Vertrag. In der laufenden Saison fiel der Angreifer längere Zeit wegen einer Oberkörperverletzung aus. Dadurch verpasste er auch die Olympischen Winterspiele im Februar in Italien. Für Mannheim wäre ein Titel ein besonderer Erfolg. Die Adler wurden zuletzt 2019 deutscher Meister. In der aktuellen Finalserie gelten jedoch die Eisbären Berlin als leichter Favorit.
Kühnhackl sieht deshalb kaum Spielraum für Fehler. Gegen Berlin dürfe sich das Team „wenig bis gar keine Fehler“ erlauben. Auch Trainer und Manager Dallas Eakins erwartet intensive Duelle. Finalspiele seien die härtesten Partien der Saison. Die Mannschaft sei dankbar für die Chance gegen die „unglaublich“ starken Eisbären. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |