Adler Mannheim: Die Adler nutzen Matchpuck Nummer zwei und ziehen ins Finale ein! – Der Finalgegner ist Titelverteidiger Berlin

Die Adler Mannheim bejubeln den Finaleinzug.
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Eishockey. Ihre erste Chance auf den Einzug in die DEL-Finalserie konnten die Adler Mannheim am Dienstagabend noch nicht nutzen. Nach den bisherigen drei Siegen in der „Best of seven“-Halbfinalserie gegen den EHC Red Bull München, mussten sich die Adler vor den 10 583 Zuschauern im Münchner SAP Garden mit 1:5 (1:1, 0:1, 0:3) geschlagen geben, womit die Münchner am Freitag ein fünftes Spiel in der mit 13 600 Zuschauern ausverkauften Mannheimer SAP Arena erzwangen. In Spiel fünf holten sich die Adler dann mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) den noch benötigten Erfolg, um unter dem Jubel der Adler-Fans mit 4:1-Siegen in die „Best of seven“-Play-off-Finalserie um die deutsche Eishockeymeisterschaft einzuziehen. Update: Als Finalgegner steht seit Montagabend der Titelverteidiger Eisbären Berlin fest, der im sechsten Spiel der anderen Halbfinalserie bei den Kölner Haien mit 4:1 gewann und somit die Serie mit 4:2-Siegen für sich entschied. Die Finalserie startet am 24. April (19.30 Uhr/live auf DF1) für die Adler mit einem Heimspiel in der SAP Arena. Spiel zwei steigt am 26. April (16.30 Uhr) dann in Berlin. Spiel drei am 28. April (19.30 Uhr/live auf DF1) ist wieder in Mannheim und Spiel vier am 30. April (19.30 Uhr/live auf DF1) erneut in Berlin. Sollte Spiel fünf erforderlich werden, wäre dieses am 3. Mai (16.30 Uhr) in Mannheim. Ein mögliches sechstes Spiel wäre am 5. Mai (19.30 Uhr/live auf DF1) in Berlin und sollte es ein alles entscheidendes siebtes Spiel geben, dann wäre dieses am 7. Mai (19.30 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena. Der Kartenvorverkauf für die ersten beiden Play-off-Final-Heimspiele der Adler begann am Montag. Alexander Ehl ließ die Adler-Fans am Freitag in Spiel fünf früh das 1:0 (4.) bejubeln, als er EHC-Torhüter Antoine Bibeau mit einem Schuss ins rechte untere Toreck überwand. „Das erste Tor war wichtig für uns. Marc Michaelis hat mir den Puck da gut aufgelegt“, strahlte Torschütze Ehl nach dem geschafften Finaleinzug. Die Münchner Antwort folgte allerdings nur wenig später. Tobias Rieder überwand Ader-Torwart Maximilian Franzreb mit einem Schuss ins rechte obere Toreck zum 1:1 (8.). Im zweiten Abschnitt nutzte Nick Mattinen das erste Überzahlspiel für die Adler zum 2:0 (23.). Taro Hirose traf für die Gäste nur die Querlatte (27.), aber auch Justin Schütz ließ für die Adler eine Riesenchance aus, als er an Bibeau scheiterte (28.). Matthias Plachta zimmerte den Puck zur Freude der Adler-Fans zum 3:1 (34.) ins linke obere Toreck. Das dritte Drittel war gerade erst 42 Sekunden alt, da erhöhte Leon Gawanke für die Adler auf 4:1 (41.). Um 21.10 Uhr stand der Finaleinzug der Adler fest. „Ich war der erste, der nach dem Handshake auf die Fans zugefahren ist. Als Adler-Spieler und gebürtiger Mannheimer kriege ich immer noch Gänsehaut“, freute sich Adler-Kapitän Marc Michaelis riesig, mit den Adlern im Finale zu stehen. Zuletzt haben es die Blau-Weiß-Roten 2019 in eine Finalserie geschafft und wurden damals Deutscher Meister. 

Den ersten Matchpuck hatten die Adler noch vergeben

„Bisher ist in dieser Serie sehr viel zu unseren Gunsten gelaufen, wir hatten viel Glück. Wir haben Tore zur rechten Zeit geschossen und hatten Torwartparaden zur rechten Zeit. Heute Abend haben wir dieses Glück verloren und waren als Gruppe nicht da. Wir haben gegen München eine lange Serie erwartet und wir nehmen das Gute und das Schlechte aus diesem Spiel und konzentrieren uns jetzt auf Freitag“, weiß Adler-Cheftrainer und -Sportmanager Dallas Eakins, dass seinem Team weiterhin nur ein Sieg fehlt, um in die „Best of seven“-Finalserie um die deutsche Eishockeymeisterschaft 2026 einzuziehen. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, im zweiten Drittel haben wir die Scheiben etwas zu langsam gespielt, da haben sie uns gut unter Druck gesetzt. Nichtsdestotrotz sind wir im dritten Drittel gut rausgekommen und ich hatte das Gefühl, dass wir das Ding heute noch drehen können, aber dann machen sie heute in den entscheidenden Momenten die Tore. Wir müssen aus diesem Spiel lernen und dann am Freitag zu Hause den Sack zumachen“, blickte auch Adler-Verteidiger Lukas Kälble nach der Niederlage auf Spiel fünf gegen den EHC Red Bull München voraus. Die Adler starteten druckvoll in das vierte Spiel in München und schienen der Führung nahe, da erzielte Adam Brooks das 1:0 (8.) für den EHC. Justin Schütz traf die Latte des EHC-Tores und Kristian Reichel stand perfekt und markierte das Mannheimer 1:1 (13.). Ein Tor von Schütz fand keine Anerkennung, weil die Schiedsrichter zuvor eine Torwartbehinderung von Adler-Verteidiger John Gilmour an EHC-Torwart Antoine Bibeau ausgemacht hatten und dabei auch nach Betrachtung des Videobeweises blieben (17.). Im zweiten Drittel gingen die Gastgeber in Überzahl durch ein Tor von Yasin Ehliz mit 2:1 (38.) in Führung. Die Adler starteten gut ins dritte Drittel und hatten früh zwei Chancen auf den 2:2-Ausgleich, aber letztlich gelang dem EHC in der 46. Minute durch Kapitän Patrick Hager und den Ex-Adler Markus Eisenschmid innerhalb von 46 Sekunden ein vorentscheidender Doppelschlag zum 4:1! Bei eigenem Überzahlspiel nahmen die Adler Maximilian Franzreb aus dem Tor, um sechs Angreifer auf dem Eis zu haben. Dies nutzte Konrad Abeltshauser, als er zum Münchner 5:1 (56.) ins leere Adler-Tor traf. va

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Die Adler Mannheim bejubeln den Finaleinzug.
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Autor:

Andreas Martin aus Mannheim

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