Adler Mannheim: Entscheidung nach klarer Pleite vertagt – Kieferbruch bei O’Donnell
- Bremerhavens Akito Hirose (Nr.2) und Mannheims John Gilmour (Nr.7) tauschen in Spiel vier Freundlichkeiten aus.
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Von Andreas Martin
Eishockey. „Es ist sehr schwer, eine solch starke Mannschaft achtmal hintereinander zu schlagen, da stehen die Chancen gegen dich. Bremerhaven ist ein gut strukturiertes und gut gecoachtes Team, sie spielen immer hart. Da gehst du nicht durch die Play-offs, ohne ein Spiel zu verlieren. Aus diesem Spiel können wir viele Lektionen lernen, aber es ist auch Realität, dass wir mit einer 3:1-Führung zu Hause in Spiel fünf gehen und wir sollten dankbar dafür sein, dass wir das an diesem Punkt der Serie tun können“, befand Adler-Cheftrainer und -Sportmanager Dallas Eakins am Dienstagabend, nachdem die Adler Mannheim in der DEL mit einer deutlichen 1:6 (0:1, 1:3, 0:2)-Niederlage in der mit 4767 Zuschauern ausverkauften Eisarena Bremerhaven Spiel vier der „Best of seven“-Play-off-Viertelfinalserie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven verloren hatten. Inklusive der vier Siege in der regulären Saison und der bisherigen drei Siege in dieser Play-off-Viertelfinalserie war es am Dienstag im achten Aufeinandertreffen beider Teams tatsächlich die erste Saisonniederlage für die Adler. Damit verpassten es die Blau-Weiß-Roten, diese Serie nach nur vier Spielen mit 4:0 für sich zu entscheiden. Jetzt kommt es am Donnerstag (19.30 Uhr) in der SAP Arena zu Spiel fünf und die Adler haben beim Stand von 3:1-Siegen immer noch Matchpuck, um ins Play-off-Halbfinale der DEL einzuziehen.
O’Donnell fällt für die weiteren Play-offs aus
Update: Adler-Stürmer Brendan O’Donnell hat in Spiel vier der Viertelfinalserie gegen Bremerhaven einen Kieferbruch erlitten. Er fällt damit für den weiteren Play-off-Verlauf aus. Der 33-Jährige wurde bereits am Mittwoch nach dem Spiel erfolgreich operiert. Die Bremerhavener setzten in Spiel vier von Beginn an auf Leon Hungerecker im Tor, der nach elf Sekunden schon die erste Prüfung erlebte, als Luke Esposito die frühe Chance zur Adler-Führung hatte (1.). Stattdessen war es auf der anderen Seite C.J. Smith, der die Pinguins mit 1:0 (17.) in Führung brachte. Im zweiten Drittel ließ Justin Schütz die Kurpfälzer das 1:1 (23.) bejubeln. Die Adler machten weiter Druck und schienen dem 2:1 nahe, aber Akito Hirose traf zum 2:1 (29.) für Bremerhaven. Nun erwischten die Adler eine Schwächephase, denn als eine Strafe gegen William Worge Kreü angezeigt war, trafen die Gastgeber durch Matthew Abt zum 3:1 (32.). Auch in der 34. Minute war eine Strafe gegen Worge Kreü angezeigt, die ebenfalls nicht ausgesprochen wurde, weil diesmal Colt Adam Conrad auf 4:1 (34.) erhöhte. „Wir sind ganz gut gestartet, haben dann aber schnell die Gegentore kassiert und dann werden sie natürlich auch von der Stimmung mitgerissen. Umso mehr freut es mich, dass wir sie dann am Donnerstag zu Hause schlagen können“, setzt Adler-Stürmer Alexander Ehl dabei auch auf die Unterstützung der Adler-Fans. Die Hoffnung, im Schlussdrittel noch einmal herankommen zu können, zerschlug sich durch das frühe 5:1 (41.) von Ex-Adler Nico Krämmer. Auch der Versuch, sich durch die Herausnahme von Torwart Maximilian Franzreb mit einem sechsten Angreifer vielleicht offensiv noch zumindest das eine oder andere Erfolgserlebnis zu verschaffen, schlug fehl. Phillip Bruggisser traf nur Sekunden später zum 6:1 (44.) ins verwaiste Mannheimer Tor. Danach kehrte Franzreb in seinen Kasten zurück und viel Eishockey gab es nun nicht mehr zu sehen, denn es hagelte Strafzeiten. Während die Pinguins in der Partie insgesamt 42 Strafminuten sammelten, kamen die Adler sogar auf 60 Strafminuten. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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