Adler Mannheim: Die Adler gewinnen auch Spiel drei – Noch ein Sieg fehlt zum Halbfinaleinzug
- Justin Schütz bei seinem 1:0 in Spiel drei der Viertelfinalserie zwischen den Adlern und Bremerhaven.
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Von Andreas Martin
Eishockey. In den DEL-Play-offs hatten die Adler Mannheim am Mittwochabend vor 12 487 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena Spiel eins der „Best of seven“-Viertelfinalserie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) gewonnen. Auch Spiel zwei der Serie in Bremerhaven ging am Freitagabend an die Adler, als Zach Solow nach 5:25 gespielten Minuten in der Verlängerung das Siegtor zum 5:4 (1:1, 3:2, 0:1, 1:0) für die Mannheimer erzielte. „Wir haben auf ihre Tore stark geantwortet und einen wichtigen Sieg in dieser Halle eingefahren“, freute sich Siegtorschütze Solow. In der regulären Spielzeit hatte Kris Bennett den 0:1-Rückstand durch Andy Miele (13.) mit einem Doppelpack (20., 22.) in eine Mannheimer 2:1-Führung verwandelt. Colt Adam Conrad (31.) konnte für Bremerhaven zum 2:2 ausgleichen. Per Doppelschlag stellten Luke Esposito (32.) und Nick Mattinen (33.) auf 4:2 für die Adler, aber die Gastgeber erzwangen durch die Tore von Christian Wejse (38.) und Conrad (59.) noch die Verlängerung, die dann Solow für die Adler entschied. Update: Das dritte Spiel zwischen den Adlern und Bremerhaven sah am Sonntag in der mit 13 600 Zuschauern ausverkauften SAP Arena die Adler beim 5:1 (4:0, 1:0, 0:1) erneut als Sieger, die damit nur noch ein Sieg vom Erreichen des Halbfinales trennt, den sie bereits am Dienstag, dem 31. März, um 19.30 Uhr holen könnten, wenn Spiel vier der Serie in Bremerhaven steigt. Justin Schütz sorgte in Spiel drei für das frühe 1:0 (2.). „Die Fans haben uns toll angefeuert und es war natürlich gut, dass wir so früh getroffen haben“, befand Schütz. Über die Bremerhavener brach es nun herein, als William Worge Kreü (5.), Matthias Plachta (9.) und Nick Mattinen (10.) für eine schnelle 4:0-Führung der Mannheimer sorgten. Kristian Reichel erhöhte auf 5:0 (33.), ehe Akito Hirose für die Norddeutschen noch auf 5:1 (41.) verkürzte.
Michaelis eröffnet in Spiel eins den Torreigen
Im ersten Spiel eröffnete Adler-Kapitän Marc Michaelis diese Play-off-Serie mit dem frühen 1:0, als er nach nur 2:59 Minuten die Adler-Fans die Führung bejubeln ließ. Wenig später erwischte es auf Mannheimer Seite Brendan O’Donnell, der wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank musste (5.). Viel mehr als einen Schuss von Andy Miele, der von Adler-Torwart Maximilian Franzreb gehalten wurde (7.), brachten die Norddeutschen in dieser Überzahl aber nicht zustande. Auch eine Strafe gegen Kristian Reichel überstanden die Gastgeber unbeschadet. Reichel hatte sogar die Chance zum 2:0, als er von der Strafbank zurück aufs Eis kam. Kristers Gudlevskis im Tor der Pinguins konnte aber parieren (15.). Die Adler setzten allerdings nach und John Gilmour holte zum Schlagschuss aus, der zur Freude der Adler-Fans zum 2:0 (15.) ins Tor zischte. Die Norddeutschen kamen im zweiten Abschnitt in Überzahl zunächst durch Phillip Bruggisser auf 2:1 (25.) heran, aber die Adler beantworteten diesen Gegentreffer rasch, als Tom Kühnhackl Nick Mattinen das 3:1 (29.) auflegte. Kurze Zeit später wurde auch das Zusammenspiel von Kris Bennett und Luke Esposito mit einem Tor gekrönt, als Esposito spektakulär auf 4:1 (34.) erhöhte. „Das war ein Superpass von Kris Bennett“, lobte Esposito seinen Stürmerkollegen. „Wir haben gut auf das Gegentor reagiert, das ist etwas, was uns als Team auszeichnet“, befand der Torschütze zum 4:1. „Natürlich war es auch gut für uns, dass Marc Michaelis so früh das 1:0 erzielte. Das half uns, in dieses Play-off-Spiel hineinzukommen“, wusste Esposito. Im Schlussdrittel erhöhte Yannick Proske auf 5:1 (50.). Die Bremerhavener verkürzten durch Rayan Bettahar noch auf 5:2 (52.). Gegen Ende der Partie gab es noch einige Strafen auf beiden Seiten, aber es blieb beim Auftaktsieg der Adler. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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