Vertrag verlängert: Ulrike Stöck bleibt Intendantin in Mannheim
- Ulrike Stöck bleibt Intendantin des Jungen Nationaltheaters Mannheim. Der Kulturausschuss verlängerte ihren Vertrag bis Ende August 2032 und setzt damit auf Kontinuität in der kulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
- Foto: Maximilian Borchardt
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Mannheim. Das Junge Nationaltheater Mannheim bekommt langfristige Planungssicherheit. Ulrike Stöck bleibt Intendantin der Sparte Junges Nationaltheater und führt ihre Arbeit über das Jahr 2027 hinaus fort.
Der Kulturausschuss der Stadt Mannheim beschloss am Montag, 5. Mai, die Verlängerung des Vertrags ab der Spielzeit 2027 2028. Die neue Laufzeit beträgt fünf Jahre und endet am 31. August 2032. Wie die Stadt Mannheim mitteilt, soll damit die erfolgreiche künstlerische Arbeit des Hauses kontinuierlich weitergeführt werden.
Kontinuität für das Junge Nationaltheater
Kulturbürgermeister Thorsten Riehle würdigte die bisherige Arbeit von Ulrike Stöck. Seit Beginn ihrer Intendanz im Jahr 2017 habe sie das Profil des Jungen Nationaltheaters geschärft und neue künstlerische Impulse gesetzt. Die Vertragsverlängerung sichere Beständigkeit in einem wichtigen kulturellen Bereich der Stadt.
Stöck selbst betont den partizipativen Ansatz des Jungen NTM. Das Theater verstehe sich als Ort, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur Publikum seien, sondern aktiv mitgestalten. Der Ausbau der theaterpädagogischen Arbeit sowie die Weiterentwicklung der Jungen Bürgerbühne zur „Junge X Bühne“ gelten als zentrale Bausteine.
Erfolge und überregionale Anerkennung
Ein Meilenstein war das Festival „Junges Theater im Delta“ im Sommer 2022. Erstmals wurde die gesamte Ausgabe von Jugendlichen mitgestaltet. Das künstlerische Jugendgremium KONNEKTIV* prägt seitdem dauerhaft die Arbeit des Hauses.
Auch künstlerisch setzte das Junge NTM Akzente. 2023 brachte Stöck das Stück „Chemie gibt Brot, Wohlstand und Schönheit“ zur Uraufführung. Die Produktion entstand mit jugendlichen Rechercheteams und thematisiert die Geschichte der Chemieindustrie mit besonderem Bezug zu Mannheim.
Blick auf die kommenden Jahre
Für die Zukunft stehen Beteiligung, Inklusion und Vernetzung im Fokus. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren in Mannheim sowie mit Kinder und Jugendtheatern bundesweit. Trotz Sparphase sollen Residenzprogramme für Künstlerinnen und Stückaufträge für Autorinnen und Autoren fortgeführt werden.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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