Stadt.Wand.Kunst: Yannik Czolk gestaltet neues Mural im Jungbusch

Czolk bei der Arbeit an seinem neuesten Mural  | Foto: Alexander Krziwanie/Stadt.Wand.Kunst
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Mannheim. Fünf Jahre sind vergangen, seit der Künstler Yannik Czolk sein erstes großformatiges Mural für Stadt.Wand.Kunst realisiert hat. Mit „Fenster zum Hof“ schuf er 2019 ein einzigartiges Wandgemälde im Herzen des Jungbuschs, das bis heute zu den beliebtesten Motiven des Open Urban Art Museums gehört. Im Herbst 2020 wurde das Gebäude in der Schanzenstraße 13 wie geplant abgerissen. Seitdem war es ein gemeinsamer Wunsch vom Caritasverband Mannheim und Stadt.Wand.Kunst auf der Fassade des dort neu gebauten Elisabeth-Lutz-Haus wieder ein Mural des Künstlers abzubilden.

Anfang Oktober ist Czolk also an den Ort seines früheren Schaffens zurückgekehrt und hat mit „Räuberleiter“ ein beeindruckendes Folgewerk gestaltet. „’Fenster zum Hof’ war damals für mich der Startschuss für großformatige Murals. Deshalb ist es für mich sehr besonders, hier erneut arbeiten zu dürfen – es schließt sich ein Kreis.“, so der freischaffende Künstler. Das neue Mural sei aber kein Remake von „Fenster zum Hof“, sondern zeige seine künstlerische Wandlungsfähigkeit. Anders als beim Vorgängerwerk gibt es im neuen Mural keine comicartigen Outlines oder Schraffuren im Stil einer Graphic Novel. Stattdessen beeindruckt „Räuberleiter“ durch sanfte Farbverläufe und ein Spiel aus Licht und Schatten.

Wie schon zuvor beweist Czolk ein sensibles Gespür für die Umgebung seiner Werke. „Der Jungbusch ist ein sich wandelndes Viertel, in dem Menschen verschiedenster Hintergründe zusammenkommen. Es ist mir wichtig, dass die Farben und das Motiv hierher passen“, betont er. Trotz des neuen Stils gebe es aber auch Parallelen: Die Hauptfigur, die über die Mauer blickt, steht – wie bei „Fenster zum Hof“ – mit dem Rücken zu den Betrachtenden. Auch die helle Umrandung des Murals erinnert an das Fenstermotiv seines Vorgängers.

„Räuberleiter“ symbolisiert die Unterstützung zwischen Menschen: Die zentrale Figur erblickt das, was hinter der Mauer liegt, nur dank der Hilfe einer anderen Person. „Die Mauer steht für Hindernisse, die alleine unüberwindbar sind“, erklärt Czolk. Die Räuberleiter stehe für Gemeinschaft, Menschlichkeit und Hoffnung – eine Botschaft, die zum vielfältigen Jungbusch und dem Elisabeth-Lutz-Haus als Rehabilitationseinrichtung passt.

Sören Gerhold, Gründer und Kurator von Stadt.Wand.Kunst: „Die Vergänglichkeit von Kunstwerken gehört im Bereich Street Art einfach dazu, das ist manchmal sehr schade, ist aber Teil der Kunstform. Umso mehr freuen wir uns, dass der Caritasverband dem Künstler erneut die Möglichkeit gegeben hat, an selber Stelle aktiv zu werden. Das zeigt die hohe Akzeptanz von Street Art sowohl bei den Institutionen als auch in der Gesellschaft. Anhand der zwei Werke von Czolk sieht man außerdem gut, wie meisterhaft er verschiedene Stile beherrscht. Als er 2019 eines seiner ersten großformatigen Murals geschaffen hat, war er noch ein Newcomer in der Szene, heute ist er ein herausragender und etablierter Street Artist. Diese Entwicklung zu begleiten, freut uns als Team von Stadt.Wand.Kunst sehr.“

Jutta Lindner, Abteilungsleiterin Teilhabe beim Caritasverband Mannheim: „Es ist super, dass quasi am alten Standort ein neues Mural desselben Künstlers entsteht. Die Umsetzung als Fensterelement führt das ehemalige Muralthema ’Fenster zum Hof’ fort. Das Motiv trifft den Kern des Elisabeth-Lutz-Haus als Rehabilitation für psychisch Kranke: Wir geben Hilfestellung und Unterstützung, damit unsere Rehabilitand:innen wieder Fuß fassen können und Lichtblicke in ihrem Leben haben.“ red

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Autor:

Jessica Bader aus Mannheim

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