Schwan eingefangen in Mannheim – Stadt warnt vor falschem Füttern
- Ein Schwan in Mannheim hat wohl wegen falschen Futters einen verformten Flügel.
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Tierschutz. In Mannheim hat die Stadt an einem See einen flugunfähigen Schwan eingefangen und in Sicherheit gebracht. Für Spaziergänger gilt eine klare Bitte, Wildvögel nicht zu füttern, um Krankheiten zu verhindern.
Nach Angaben der Stadt leidet der junge Schwan an der sogenannten Kippflügelkrankheit. Ursache ist falsches Futter wie Brot oder Getreide. Der linke Flügel ist stark verformt. Die Einschränkung ist nicht heilbar. Der Schwan wird nicht mehr fliegen können.
Warum falsches Füttern Wildvögeln schadet
Der Wildtierbeauftragte der Stadt Mannheim, Sven Heußner, spricht von gut gemeinten Handlungen mit schweren Folgen. Gänse, Enten und Schwäne finden in der Natur ausreichend Nahrung. Zusätzliches Füttern macht die Tiere krank.
- Brot und Getreide führen zu Mangelernährung.
- Bei Jungtieren kann es zu bleibenden Flügelschäden kommen.
- Krankheiten schwächen die Tiere dauerhaft.
Schutz vor den eigenen Eltern
Der gehandicapte Schwan konnte das Revier seiner Eltern nicht verlassen. Ausgerechnet die eigenen Eltern stellen damit eine Gefahr dar, weil sie den See für sich beanspruchen. Zum Schutz lebt der Schwan nun in einer Auffangstation zusammen mit anderen Schwänen. dpa/red
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Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |