Mobilfunk-Messwoche: Mannheim landet bei der Netzverfügbarkeit auf Platz 1
- Beim Check unterwegs: Die Mobilfunk-Messwoche zeigt für Mannheim eine hohe Netzverfügbarkeit.
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Mannheim. Wer unterwegs auf stabiles mobiles Internet angewiesen ist, bekommt für Mannheim gute Nachrichten: Die bundesweite Mobilfunk-Messwoche zeigt hier eine sehr hohe Netzverfügbarkeit und einen hohen 5G-Anteil.
An knapp 68 Prozent der erfassten Messpunkte war 5G die vorherrschende Mobilfunktechnologie. Damit liegt Mannheim in den Top 3 der baden-württembergischen Stadtkreise. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Wie aussagekräftig sind die Daten für Funklöcher?
Beim Anteil der Messpunkte mit 5G liegt Mannheim knapp hinter Stuttgart und Baden-Baden. Bei der Netzverfügbarkeit belegt Mannheim den Spitzenplatz. Mit 0,1 Prozent gibt es in Mannheim den geringsten Anteil an netzlosen Messpunkten in Baden-Württemberg. In den erfassten Bereichen stellte die Auswertung damit praktisch keine Funklöcher fest.
Bürgermeister Dr. Volker Proffen, zuständig für IT, bewertet die Ergebnisse insgesamt positiv. Gleichzeitig will die Stadt laut Proffen genauer hinschauen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.
Die Messwoche lief vom 24. Juni bis 1. Juli unter dem Motto Check dein Netz. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung initiierte die Aktion. Die Bevölkerung konnte über eine Mobilfunk-Check-App Rückmeldungen zur Mobilfunkversorgung geben. Die Bundesnetzagentur veröffentlichte die Ergebnisse.
In die Auswertung flossen nicht nur Messungen aus der Messwoche ein. Die Bundesnetzagentur berücksichtigte auch Angaben, die Nutzerinnen und Nutzer im Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 gemacht haben.
Die Stadt weist darauf hin, dass es sich um Crowdsourcing-Daten handelt. Menschen haben die Messungen freiwillig an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben. Die Daten zeigen damit ein aktuelles Bild der tatsächlichen Nutzung. Sie ersetzen aber keine offizielle Versorgungskarte.
Die vollständigen Ergebnisse stehen online bei der Bundesnetzagentur unter www.breitbandmessung.de/ergebnisse-funkloch-app.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |