Mannheim investiert 1,9 Millionen Euro in neue Fachräume am LFG
- Am Ludwig-Frank-Gymnasium stehen für den naturwissenschaftlichen Unterricht jetzt zwei neue Fachräume bereit.
- Foto: Stadt Mannheim
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Mannheim. Am Ludwig-Frank-Gymnasium können Schülerinnen und Schüler ab diesem Schuljahr in zwei neuen naturwissenschaftlichen Fachräumen arbeiten. Die Stadt Mannheim hat die Räume am Mittwoch, 30. September, eingeweiht und dafür rund 1,9 Millionen Euro investiert.
Das größte öffentliche Gymnasium der Stadt besuchen nach Angaben der Verwaltung mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler. Weil die bisherigen Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht nicht mehr ausreichten, hat die Stadt jeweils zwei Klassenräume zusammengelegt und umgebaut. So entstanden ein zusätzlicher Physikraum und ein multifunktionaler Fachraum.
Die neuen Räume sollen nicht nur klassischen Unterricht ermöglichen. Sie bieten auch Platz für Projektarbeit, praktische Übungen, Demonstrationen und Experimente. Zur Ausstattung gehören laut Stadt Mannheim unter anderem absenkbare Schülerterminals mit Stromversorgung, im multifunktionalen Raum auch mit Gasversorgung, dazu Multimediaanschlüsse, WLAN, Abzüge sowie Sicherheits- und Lüftungstechnik.
Mehr Platz für Experimente und Projektarbeit
Bildungsbürgermeister Dirk Grunert sagt: „Mit den neuen Fachräumen investieren wir ganz bewusst in Bildung und damit in die Zukunft unserer Stadt. Junge Menschen, die neugierig sind, Fragen stellen, experimentieren und eigene Lösungen entwickeln, sind eine wichtige Ressource für unsere Gesellschaft“. „Deshalb brauchen Schülerinnen und Schüler Räume, in denen sie ihre Interessen und Fähigkeiten praktisch erproben und weiterentwickeln können. Dass dies am Ludwig-Frank-Gymnasium bereits seit vielen Jahren mit großem Engagement geschieht, zeigen nicht zuletzt die Erfolge bei ‚Jugend forscht‘.“
Schulleiter Stefan Weirether betont: „Wir freuen uns sehr, unseren Schülerinnen und Schülern mit den neuen Räumen noch bessere Möglichkeiten für naturwissenschaftliches Arbeiten bieten zu können. Gerade beim Experimentieren und bei der Projektarbeit ist es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden können – und genau dafür bieten die neuen Räume hervorragende Bedingungen“. „Dass wir dabei auch einen Makerspace realisieren konnten, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, eigene Ideen praktisch umzusetzen und fächerübergreifend zu arbeiten.“
Die Erweiterung knüpft an frühere Investitionen an. Bereits 2015 und 2016 stellte die Stadt rund 637.000 Euro für die Sanierung der Lehrsäle für Physik und Biologie bereit. 2017 folgten weitere 530.000 Euro für das Physikpraktikum und die Vorbereitungsräume.
Auch außerschulische Partner haben die Schule unterstützt. Die KSB-Stiftung und der VDI Nordbadisch-Pfälzischer Bezirksverein e.V. steuerten einen nennenswerten Betrag zur Ausstattung eines der neuen Räume bei. So konnte unter anderem ein Makerspace eingerichtet werden. Auch die Firma Office Mix unterstützte die Schule bei der Anschaffung von Fachmöbeln.
Das Ludwig-Frank-Gymnasium ist nach Angaben der Stadt als MINT-freundliche Schule, NwT-Pilotschule und „Jugend forscht Schule 2024“ ausgerichtet. Künftig sollen auch bisherige Flurbereiche mehr Platz für soziale Interaktion sowie für Einzel- und Kleingruppenarbeit bieten.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |