Hitze beeinflusst Klinik-Umzug in Mannheim: Verlegung von Intensivpatienten verschoben
- Die Umzugsplanung zwischen dem Theresienkrankenhaus und dem Diako musste aufgrund der Hitzewelle abgeändert werden.
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Update
Mannheim. Das Brüderklinikum Julia Lanz hat am Sonntag den ersten Teil des geplanten Umzugs vom Theresienkrankenhaus (TKH) in das Diako auf dem Lindenhof abgeschlossen. Trotz der hohen Temperaturen wurden nach Angaben des Klinikums 31 stationäre Patientinnen und Patienten innerhalb von rund viereinhalb Stunden erfolgreich verlegt.
Der Transport begann gegen 8 Uhr morgens und endete kurz nach 12 Uhr. Unterstützt wurde der Umzug vom Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg.
Auf die ursprünglich ebenfalls geplante Verlegung von Intensivpatienten verzichtete das Klinikum kurzfristig wegen der aktuellen Hitzesituation. Dieser Teil des Umzugs soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Nach Angaben des Brüderklinikums waren rund 100 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen an der Organisation und Durchführung beteiligt, darunter Pflegekräfte, Ärzteteams, Technik, Verwaltung sowie Transport- und Servicedienste.
Für den Umzug wurden spezielle sogenannte „Holding und Cooling Areas“ an beiden Standorten eingerichtet. Dort wurden die Patientinnen und Patienten auf den Transport vorbereitet beziehungsweise nach der Ankunft aufgenommen und weiter versorgt. So sollte sichergestellt werden, dass medizinische Betreuung und Unterlagen lückenlos übertragen werden.
Nach Angaben des Klinikums spielte auch der Hitzeschutz bei den Vorbereitungen eine zentrale Rolle. Die Zeit unter direkter Hitzeeinwirkung sei möglichst kurz gehalten worden. Zudem standen Kühlbereiche, Getränke und Pausen für Mitarbeitende bereit.
Im Einsatz waren insgesamt zehn Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen sowie ein Einsatzleitfahrzeug.
Der zweite Teil des Umzugs soll am Dienstag erfolgen. Dann sind unter anderem die Verlegung der Notaufnahme sowie weiterer verbliebener Patienten vorgesehen.
Mannheim. Das Brüderklinikum Julia Lanz hat seine Umzugsplanung zwischen dem Theresienkrankenhaus (TKH) und dem Diako wegen der aktuellen Hitzewelle angepasst. Zwar wurden am Dienstagmorgen erste stationäre Patienten wie geplant verlegt, auf den vorgesehenen Umzug von Intensivpatienten verzichtet das Klinikum jedoch vorerst.
Als Grund nennt das Krankenhaus die anhaltend hohen Temperaturen und die angespannte medizinische Lage in Mannheim.
„Alle Häuser haben derzeit mit hitzebedingten Notfällen und Einweisungen alle Hände voll zu tun“, erklärte Dr. Boris Schumacher, Ärztlicher Direktor am Brüderklinikum Julia Lanz. Die Situation werde fortlaufend beobachtet, die weiteren Schritte würden flexibel angepasst.
Ausfall der Klimaanlage auf der Intensivstation
Zusätzlich hatte es am Vorabend im Diako einen rund dreistündigen Ausfall der Klimaanlage auf der Intensivstation gegeben. Daraufhin wurde vorsorglich der Alarmplan aktiviert, auch die Feuerwehr war eingebunden.
Nach Angaben des Klinikums konnte der Betrieb auf der Intensivstation sowie im gesamten Haus dennoch ohne Unterbrechung weiterlaufen. Das Krankenhaus habe sich in den vergangenen Tagen gezielt auf die erwarteten Hitzetage vorbereitet.
Demnach wurden innerhalb des Gebäudes zusätzliche Kühlbereiche eingerichtet und Patienten zeitweise in kühlere Räume verlegt. Inzwischen funktioniere die Kühlung auf der Intensivstation wieder regulär, teilte das Klinikum mit.
Im Laufe des Tages sollen zudem weitere Kühlgeräte im Diako installiert werden.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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