Galopprennen in Mannheim trotz 37 Grad Hitze geplant: PETA appelliert an Veterinäramt und Rennverein, Veranstaltung abzusagen
- Galopprennen in Mannheim trotz 37 Grad? Tierschützer warnen vor extremen Risiken durch die Hitze.
- Foto: PETA Deutschland e.V.
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Mannheim. Extrembelastungen: Morgen sollen auf der Rennbahn in Mannheim ab circa 15.30 Uhr sechs Pferderennen stattfinden. Angesichts der hohen erwarteten Temperaturen von 37 Grad appellierte PETA heute an das zuständige Veterinäramt Mannheim sowie den Veranstalter, den Badischen Rennverein, die geplanten Rennen zu untersagen, beziehungsweise abzusagen.
Die Hitze kann bei Pferden zu massiven Kreislaufbelastungen, einem Hitzschlag und somit auch zum Tod führen. Sie überhitzen bis zu zehn Mal schneller als Menschen. Zudem werden die Tiere bei der tierschutzwidrigen Veranstaltung regelmäßig mit der Gerte zu unnatürlichen Höchstleistungen gezwungen, die mit einem erhöhten Sturz- und Verletzungsrisiko einhergehen. In einem Erhebungszeitraum zwischen 2015 und 2019 starben auf deutschen Rennbahnen mindestens 50 Pferde, darunter fünf Tiere in Mannheim. PETA fordert ein Ende der Ausbeutung von sogenannten Rennpferden.
„Wenn dem Veterinäramt und dem Veranstalter das Tierwohl etwas bedeutet, muss die Veranstaltung abgesagt werden“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Eine Durchführung bei diesen Extremtemperaturen wäre skrupellos und würde einmal mehr unter Beweis stellen, dass es bei den Rennen ausschließlich um wirtschaftliche Interessen geht. Die Tiere werden oft hart mit der Gerte angetrieben, bei diesen Temperaturen ist dies lebensgefährlich.“
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |
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