Kunst im Käfertaler Wald
Farben, Geschichte und Begegnungen
- Die Malgruppe
- Foto: Wolfgang Neuberth
- hochgeladen von Wolfgang Neuberth
Kunst im Käfertaler Wald 2025: Farben, Geschichte und Begegnungen
Käfertal. – Wenn Kunst und Geschichte aufeinandertreffen, entsteht etwas Besonderes. Genau das erlebten die Besucher am Wochenende im Käfertaler Wald, wo die Malgruppe der Freunde des Karlsterns zur Ausstellung „Kunst im Wald 2025“ einlud.
Unter dem Motto „Stilleben“ präsentierten die Künstlerinnen und Künstler im Center Max-Jaeger-Haus ausschließlich Werke in Acrylmalerei. Von farbenfrohen, großformatigen Arbeiten bis zu kleineren Bildern, die sich auch für den spontanen Kauf eigneten, war die Vielfalt beeindruckend. „Mitten in der Natur diese Ausstellung zu eröffnen, ist etwas ganz Besonderes. Man spürt, wie viel Herzblut und Leidenschaft in den Werken steckt“, betonte AWO-Vorsitzender Alexander Manz bei seiner Begrüßung.
Doch nicht nur die Malgruppe begeisterte. In der Jägerstube zeigte die Geschichtswerkstatt Käfertal ausgewählte Exponate: darunter glänzende Pokale, eine traditionsreiche Fahne der „Flora“ und historische Bilder aus dem ehemaligen Tierpark. So konnten die Besucherinnen und Besucher nicht nur in die Welt der Kunst, sondern auch in die lebendige Vergangenheit des Stadtteils eintauchen.
Die Resonanz war groß: Während am Samstag noch eine ruhige, beinahe intime Stimmung herrschte, füllte sich das Max-Jaeger-Haus am Sonntag bis auf den letzten Platz. Kunstfreunde kamen ins Gespräch, diskutierten über Farben und Motive oder schwelgten in Erinnerungen an alte Zeiten.
Für eine gemütliche Atmosphäre sorgten zudem die Freunde des Karlsterns mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Die Ausstellung wurde so nicht nur zu einem künstlerischen, sondern auch zu einem geselligen Erlebnis.
Die Malgruppe, die seit vielen Jahren besteht, zeigte einmal mehr: Kreativität, Gemeinschaft und die Liebe zur Malerei verbinden – und schaffen Orte, die weit über den Käfertaler Wald hinausstrahlen.
Autor:Wolfgang Neuberth aus Mannheim |
|
| Wolfgang Neuberth auf Facebook | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.