Absicherung gegen unbefugten Kfz-Verkehr in Fußgängerzone Mannheim
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Mannheim. QuadRadEntscheid Mannheim (ein Projekt von Changing Cities e.V.(gemeinnützig)) hat die folgende Anfrage an den Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Herrn Specht und an die Parteien im Gemeinderat der Stadt Mannheim gestellt:
"Wir sehen einen Faktor der die tödliche Amokfahrt durch die Mannheimer Fußgängerzone am Montag, 3. März 2025, hätte verhindern können darin, dass die Zugänge zur Fußgängerzone durch modale Filter abgesichert sein sollten. Modale Filter ermöglichen es, die Fußgängerzone vor unbefugten Kfz zu schützen.
Es gibt verschiedene Ansätze, um unbefugte Kfz in Fußgängerzonen zu verhindern. Hier sind einige bewährte Möglichkeiten:
Physische Barrieren:
Poller: Absenkbare oder feste Poller sind eine effektive Methode. Absenkbare Poller können für Berechtigte (z. B. Anlieferung, Rettungsdienste) geöffnet werden.
Blumenkübel oder Sitzbänke: Große, schwere Objekte dienen als natürliche Sperren und verschönern gleichzeitig die Umgebung.
Schranken: Mechanische oder elektronische Schranken mit Zugangskontrolle (z. B. per Schlüssel oder Code).
Zugangskontrollsysteme:
Kennzeichenerkennung: Kameras erkennen zugelassene Fahrzeuge und öffnen Barrieren automatisch für Berechtigte.
RFID oder Transponder: Berechtigte Fahrzeuge erhalten einen Sender, der den Zugang freischaltet.
Verkehrsbeschilderung und Markierungen:
Klare Schilder (z. B. „Fußgängerzone, Zufahrt nur für Berechtigte“) in Kombination mit Bodenmarkierungen können abschreckend wirken.
Ergänzend können Hinweise auf Strafen oder Überwachung angebracht werden.
Überwachung und Sanktionen:
Kameras mit Bußgeldverfahren: Videoüberwachung zur Identifikation und Bestrafung von Verstößen.
Vor-Ort-Kontrollen: Regelmäßige Präsenz von Ordnungskräften kann abschreckend wirken.
Stadtdesign:
Verschwenkte Wegeführung: Enge oder gewundene Zufahrten, die für Autos unpraktisch sind, aber Fußgänger nicht stören.
Höhenunterschiede: Kleine Stufen oder Rampen, die Pkw den Zugang erschweren.
Digitale Lösungen:
Apps oder Genehmigungssysteme: Berechtigte können ihre Zufahrt vorab anmelden, um temporären Zugang zu erhalten.
Die Wahl der Methode hängt von den örtlichen Gegebenheiten, dem Budget und den Anforderungen (z. B. Anlieferungsverkehr) ab. Oft wird eine Kombination aus mehreren Maßnahmen am effektivsten sein.
Wir bitten Sie hiermit um eine fachliche Stellungnahme zur Installation von modalen Filtern an den Ein- und Ausfahrten der Fußgängerzone zum Schutz der Bürger*innen von Mannheim, den Anwohner*innen, den Gästen und Gewerbetreibenden."
QuadRadEntscheid Mannheim (ein Projekt von Changing Cities e.V.(gemeinnützig)) [red]
Autor:Kristin Hätterich aus Mannheim |
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