70.000 Euro für Begegnungsprojekte in Mannheim ab 2026
- Mit 70.000 Euro fördert die Stadt Mannheim acht Begegnungsprojekte ab 2026. Die Vorhaben setzen auf Dialog, Kultur und Bildung für ein Zusammenleben in Vielfalt.
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Mannheim. Die Stadt unterstützt acht neue Begegnungsprojekte mit insgesamt 70.000 Euro. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Mannheim zu stärken und den Austausch zwischen Bevölkerungsgruppen zu fördern, die sich im Alltag selten begegnen.
Förderung aus Bundesprogramm
Wie die Stadt Mannheim mitteilt, stammen die Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Projekte sind Teil des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt und werden gemeinsam mit lokalen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern umgesetzt.
Dialog zwischen Generationen und Kulturen
Mehrere Vorhaben setzen gezielt auf Begegnung und Perspektivenwechsel. Dazu zählen Dialogformate auf der Vogelstang, intersektionale Austauschrunden zu Diskriminierungserfahrungen sowie generationenübergreifende Tandems, deren Gespräche als Podcasts veröffentlicht werden.
Religion, Kunst und Bildung als Brücke
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Abbau von Vorurteilen zwischen kulturellen und religiösen Gruppen. Geplant sind interreligiöse Workshops sowie eine Ausstellung, die persönliche Lebenswege von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen sichtbar macht.
Auch Kunst und Kultur spielen eine zentrale Rolle. Workshops und Aufführungen für Kinder und Familien, eine dekoloniale Ausstellung mit Diaspora Gruppen sowie ein Bildungstag mit begleitenden Workshops sollen das Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten vertiefen.
Beitrag zum Leitbild Mannheim 2030
Grundlage aller Projekte ist die Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt. Die Vorhaben leisten einen konkreten Beitrag zum Leitbild Mannheim 2030. Im Fokus stehen eine solidarische Stadtgesellschaft, die Gleichstellung der Geschlechter sowie die Anerkennung vielfältiger Identitäten und Lebensentwürfe.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |