Motorradsport
Das Flugplatzrennen in Walldürn findet vom 19. bis 21. Juni statt
- Hubert Trabold fährt seit einigen Jahren auf seiner Kawasaki Z 1000R
- Foto: Klassik Motorsport
- hochgeladen von Michael Sonnick
Das Teilnehmerfeld der Motorradrennfahrer zum Flugplatzrennen in Walldürn im Odenwald füllt sich.
In wenigen Tagen fahren vom 19. bis 21. Juni 2026 die Rennmaschinen auf dem Sportflugplatz in Walldürn.
Knapp 200 Fahrer haben bisher ihre Nennung zu dem Event abgegeben. Das Interesse der Fahrer ist nach wie vor groß an dem einzigen verbliebenen Flugplatzrennen in Deutschland teilzunehmen. Genannt haben nicht nur Fahrer aus ganz Deutschland, einigen europäischen Nachbarländern, sondern auch Fahrer aus der Region. Für sie ist es besonders reizvoll vor der Haustür zu starten.
Die wohl kürzeste Anfahrt hat der einheimische Uwe Meeh. Auf seiner gelben Suzuki GSX-R 750 startet er in der stark umkämpften Topklasse des Flugplatzrennens, den Superbikes. „Während wir sonst auf den Rennstrecken in Deutschland und Europa unterwegs sind, ist es schon etwas Besonderes, praktisch vor der Haustür zu fahren. Viele meiner Freunde haben bereits ihren Besuch angekündigt. Für sie ein Sonntagsausflug“.
Dabei trifft er auf eine der wenigen weiblichen Teilnehmern. Cyra Rische aus Amorbach bringt ihre Honda VTR 1000 ebenfalls in der Superbike-Klasse an den Start. Doch damit nicht genug. Als Doppelstarter fährt sie noch in der Klasse Supersport 600 mit einer Kawasaki ZX6R mit. Dort allerdings hat die Amazone Unterstützung von Annika Sohn aus Mannheim, die mit einer Honda CBR 600 genannt hat.
Gleich mehrere Fahrer vom Italo Rennstall aus Mudau sind mit dabei. Günther Müller, besser bekannt als Schreiner-Max, bringt wieder seine NSU Max aus dem Jahr 1954 mit. Manfred Pflüger und Thomas Noe aus Buchen bleiben ganz dem Namen des Rennstalls treu und treten mit ihren Moto Guzzis an. Alle 3 starten in der Regularity- oder Gleichmäßigkeits-Klasse. Dort ist Schnelligkeit zweitrangig, die Fahrer müssen möglichst gleichmäßige Rundenzeiten erzielen. Der Unterschied in der gemessenen Zeit nach der Referenzrunde bestimmt die Platzierung.
Wilhelm Johmann aus Limbach dagegen startet in der BMW-Markenklasse, die zusammen bei den Klassikern starten.
Paul Klingmann aus Schefflenz, ein regelmäßiger Teilnehmer in Walldürn, hat seine Aprilia RS 250 in der Zweitaktkategorie vorbereitet. Als echter Kawasaki-Fan aus Hardheim startet Hubert Trabold seit Jahren auf seiner Z 1000R. Aus Osterburken kommt Ulrich Kern (Honda CB 500) und Klaus Adler reist aus Eberbach an, während Markus Stegerwals aus Schneeberg kommt..
Für all diese Fahrer ist Walldürn etwas Besonderes, einmal im Jahr an einem Rennen in der Nähe des Wohnorts teilzunehmen.
In Walldürn ist man hautnah dabei und kann auch den Fahrern im Fahrerlager zuschauen.
Im Flugzeug-Hangar ist für Essen und Getränke gesorgt.
Die vollständige Teilnehmerliste ist auf der Homepage unter www.klassik-motorsport.com nachzulesen.
Autor:Michael Sonnick aus Ludwigshafen |
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