Coding4Society im TECHNOSEUM
- Rennfahrsimulator
- Foto: Rennfahrsimulator, Bildquelle: TECHNOSEUM, Thomas Henne
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Mannheim. Am Sonntag, den 19. Oktober, stehen Algorithmen, Apps und mehr im Mittelpunkt des Aktionstags Coding4Society im TECHNOSEUM. Der Aktionstag bildet in diesem Jahr das Bergfest der EU Code Week, die alle Altersgruppen fürs Tüfteln, Hacken und Coden begeistern will. An diesem Tag sind namhafte Einrichtungen aus der Metropolregion Rhein-Neckar im Mannheimer Museum zu Gast und präsentieren aktuelle Forschungsprojekte zum Thema. Zwischen 9:00 und 17:00 Uhr können Technikfans und Wissensdurstige unter anderem einfache Spiele selbst kreieren, sich über Smart City-Anwendungen und Spracherkennung informieren oder Fußballroboter bei einem rasanten Match anfeuern. Highlight ist nicht zuletzt die KI-Performance „Hallo Zukunft!“. An allen Infoständen sind auch Studierende dabei, die Praxistipps zur Berufsorientierung geben. Beim Aktionstag gilt das Prinzip „Pay What You Want“: Die Besucherinnen und Besucher zahlen, was ihnen das Event wert ist. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Code Week Baden-Württemberg 2024, das TECHNOSEUM ist Netzwerkpartner.
Das TECHNOSEUM lädt zu Schnupperkursen in der Programmiersprache Scratch und informiert über die effektive Eingabe von Vorgaben und Befehlen bei KI-gesteuerten Chatbots, das sogenannte Prompten – und über den großen TECHNOprompt-Contest, der im November im Museum stattfindet, und für den noch Teilnehmende gesucht werden. Während die Mannheimer Abendakademie über Chancen und Risiken des Einsatzes von ChatGPT im Alltag aufklärt, kann man beim Stand des Deutschen Krebsforschungszentrums erfahren, wie medizinische Bildanalysen dank KI verbessert werden können. Mit den TIGERs Mannheim gastieren auch die amtierenden Weltmeister im Roboterfußball im Museum: Diesen Sommer errang das Studierendenprojekt der DHBW den Titel zum 5. Mal in Folge, und das ohne Gegentor. Das Formula-Student-Team der Dualen Hochschule präsentiert den Elektro-Rennwagen „Monicar“. Auch die Technische Hochschule Mannheim ist mit laufenden Projekten rund um Robotik dabei, und die Hochschule der Wirtschaft für Management stellt seine Forschungen zum Thema Smart City vor. Neben einem Stand des Kreativlabors Tinkertank ist auch das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie vor Ort und entschlüsselt mit großen wie kleinen Gästen DNA-Codes. Die Universität Mannheim zeigt, wie die Algorithmen hinter TikTok, Instagram & Co. funktionieren, und das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache erläutert, wie sich Sprache mit Hilfe von Computern untersuchen lässt. Etwas ganz Besonders ist nicht zuletzt die interaktive Wissenschafts-Performance „Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Hallo Zukunft!“, die die US-Künstlerin Janet Grau im Auftrag des IDS und den Deutschen Museums in München entwickelt hat, und bei der sich das Publikum aktiv einbringen kann. Und wer noch mehr über die Zusammenhänge von KI und Kunst erfahren möchte, sollte Roboter HORST auf Ebene F einen Besuch abstatten: Der Industrieroboter wurde so konstruiert und programmiert, dass er auf Wunsch der Besucherinnen und Besucher Bilder malt – mit Aquarellfarbe auf Papier, und auf der Basis des Computerprogramms DALL-E. red
Autor:Kristin Hätterich aus Mannheim |
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