Die E-zubis verdienen in der Ausbildung schon Geld
Gutes Geld für gute Arbeit

E-Zubi und Elektrotechniker führen Messung an Verteiler durch.
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  • E-Zubi und Elektrotechniker führen Messung an Verteiler durch.
  • Foto: ArGe Medien im ZVEH
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Ausbildung. Mit der ersten Ausbildung geht es endlich ans Geldverdienen. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik installieren und warten Anlagen. Besonders in Notfällen trägt er viel Verantwortung, für die er auch entsprechend entlohnt wird.
In der Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik erhält man ein Ausbildungsgehalt. Dieses ist jährlich gestaffelt und wird von Jahr zu Jahr mehr, denn schließlich bekommst du auch immer mehr Qualifikationen. Im ersten Lehrjahr bekommen die Auszubildenden nach Tarifvertrag von 750 Euro brutto. Im zweiten Ausbildungsjahr gibt es dann 50 Euro mehr und im dritten Jahr liegen die Ausbildungsgehälter für Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei  900 Euro brutto. Im vierten Ausbildungsjahr erhält man dann tariflich 1000 Euro brutto.
Es gibt Betriebe, die mehr bezahlen, aber auch solche, die weniger zahlen. Da es sich bei den Gehaltsangaben um Bruttolöhne handelt, sind davon noch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abzuziehen. Das heißt, dass der Nettoverdienst, der auf das Konto überwiesen wird, geringer ist.
Nach der Ausbildung verdient man dann mehr. Allerdings ist es wie bei vielen anderen Berufen auch schwer zu sagen, wie dein Gehalt als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik genau aussehen wird. Denn auch hier spielen die Region und die Größe des Unternehmens wieder eine entscheidende Rolle. Nach dem aktuellen Tarifvertrag kann man als Einstiegsgehalt einen Betrag zwischen 2400 und 2600 Euro erwarten. Hast man erstmal mehr Berufserfahrung oder sogar einen Meistertitel, dann steigt das Gehalt natürlich.

Es gibt viele Fachrichtungen in der Elektrotechnik

Es gibt kaum ein Berufsfeld, das so breit und vielfältig ist, wie das des Elektronikers. Entsprechend viele Fachrichtungen gibt es in der Ausbildung. Neben dem Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Elektroniker der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik, Maschinen und Antriebstechnik, Automatisierungstechnik und Informationselektroniker mit dem Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik sowie mit dem Schwerpunkt Bürosystemtechnik sowie Systemelektroniker.
Während der Elektroniker in der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik sich im die Haustechnik kümmert, sorgen Elektroniker der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik für die Verknüpfung von Telefon- und Computeranlagen sowie von Überwachungssystemen. Man lernt alles über Informations- und Telekommunikationsanlagen und kann die Systeme konzipieren, installieren und Schwachstellen eliminieren.
Produktionsanlagen und Antriebssysteme sind das Fachgebiet des Elektronikers im Fachbereich Maschinen und Antriebstechnik. Er sorgt dafür, dass die Elektromotoren zuverlässig arbeiten und baut sie in die Anlagen ein. Man lernt wie Produktionsanlagen und Antriebssysteme funktionieren, wie Steuersysteme konfiguriert werden. Man richtet Fertigungsmaschinen ein und erstellt Programme der Steuerungstechnik. Der Elektroniker der Fachrichtung Automatisierungstechnik lernt, wie Systeme der Prozess- und Verfahrenstechnik funktionieren, kennt die Anlagen, Sensoren und Maschinen und programmiert Steuerungen und Regelungen.
Mit Telekommunikationsanlagen und Informationssysteme, der Hard- und Software sowie die entsprechende Stromversorgung und Beleuchtung kennt sich der Informationselektroniker, Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik aus. Von der Beratung über die Kaufverträge bis zur Installation der Geräte gehört ins dieses Fachgebiet. Dagegen ist das Feld des Informationselektronikers mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik, dass Internet, Telefonanlagen, Drucker und Computer im Büro richtig laufen.
Und als Systemelektroniker ist zuständig für Lösungen in der Informationstechnologie für Anlagen. Er stellst die elektronischen Komponenten her und verknüpft sie miteinander zu größeren Systemen.

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik helfen beim Energiesparen

Wie spart man Energie, wie funktioniert Photovoltaik? Und wie funktionieren intelligente Häuser? In der Ausbildung zum Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, lernen die jungen Menschen, wie modernste Technik das ganze Gebäude steuert.Immer mehr Menschen wollen es so komfortabel wie möglich haben, sowohl im Büro als auch zuhause – und gleichzeitig Energie und Geld sparen und die Umwelt schützen. Gas und Strom werden immer wertvoller und die Geräte, die wir täglich nutzen, müssen deshalb immer sparsamer werden. Aber: Praktisch und leicht zu bedienen sollen sie auch sein! Hier kommt der Elektroniker ins Spiel, schreibt der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH).

Als „E-zubi“ lernt man alles über Energieverteilungsanlagen, Beleuchtungs- und Antriebssysteme und Blitzschutzanlagen. Der Elektroniker installiert und konfiguriert die Systeme und verknüpft sie miteinander, so der ZVEH. Dank des Elektronikers werden die Häuser smart. Er sorgt dafür, dass die Gebäudetechnik miteinander und auch mit dem Internet verknüpft wird und komfortabel beispielsweise per App vom Smartphone aus bedient werden kann.
Und wenn einmal was nicht läuft, analysiert der Elektroniker den Fehler und behebt ihn. Er ermöglicht den Einsatz moderner Energiespartechnik. Wärmepumpen, Heizungssysteme, Photovoltaik und Solarthermie sorgen für einen sparsamen, sicheren und entspannten Betrieb in den unterschiedlichsten Gebäuden – vom Wohnhaus bis zur modernen Fabrik, beschreibt der ZVEH den Beruf. Dank der Kenntnisse der Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik wird dort jede Mange Energie gespart. rk/ps
 
Informationen: www.e-zubis.de

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