Handelsgipfel Rheinland-Pfalz
Geschäfte brauchen Zukunft

Innenstädte attraktiv halten - wie die Maximilianstraße in Speyer | Foto: Mario Cvitkovic/Pixabay
  • Innenstädte attraktiv halten - wie die Maximilianstraße in Speyer
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Rheinland-Pfalz. Auch wenn beim zweiten Lockdown ab November die Einzelhandelsgeschäfte geöffnet blieben, haben die Händler mit großen Umsatzeinbußen zu rechnen. Deshalb hat das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium zu einem Spitzengespräch eingeladen. Bei dem ersten Handelsgipfel nahmen Vertreterinnen und Vertreter der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern, der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU), des Städtetags, des rheinland-pfälzischen Einzelhandelsverbands sowie von Haus und Grund teil. Das Vertreter trafen sich virtuell im Internet zum Meinungsaustausch.
Der Einzelhandel hat für die Innenstädte und für die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz eine besondere Bedeutung, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt bei dem Handelsgipfels. Die Teilnehmer kamen überein, dass die Zukunft des Handels und der Innenstädte mit einer stärkeren Digitalisierung verbunden sei, der besseren Verbindung von On- und Offline-Handel und attraktiven Erlebnissen in der Stadt. Bei Kunden gewinne der Erlebniseinkauf an Bedeutung. Mit dem Handelsgipfel will das Ministerium Lösungen entwickeln und den Händlerinnen und Händlern gerade auch in Fragen der Digitalisierung zur Seite stehen. Mit dem DigiBooster schaffe das Wirtschaftsministerium neben dem neuen LEAP-Gesetz Wege zur Stärkung von Handel und Innenstädten, so die Staatssekretärin. Die Corona-Krise treffe die Innenstädte hart. Hier konzentriere sich mit dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Tourismus Branchen, die in besonderer Weise durch die Pandemie betroffen sind. Dies seien Treffpunkte, sorgen für städtisches Leben, gesellschaftlichen Austausch und Zusammenhalt, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Schmitt. Um die Innenstädte attraktiv und lebendig zu halten und um den Einzelhandel zu stärken, bedarf es gemeinsamer Kraftanstrengungen aller beteiligten Akteure. "Mit dem Handelsgipfel wollen wir uns dieser Sache annehmen und in einem offenen Prozess mit allen wichtigen Akteuren Lösungswege entwickeln“, so Schmitt.
Die Staatssekretärin wies in diesem Zusammenhang auf das neue Förderprogramm „DigiBooster“ hin, das Anfang 2021 für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung stehen soll. Hier können Zuschüsse bis zu 15.000 Euro pro Unternehmen gewährt werden, sowohl für Hard- als auch für Software. Neue Kassensysteme, digitale Lösungen oder Beratung sollen förderfähig sein. „Vom DigiBooster kann der stationäre Einzelhandel profitieren, wenn er bereit ist, sich neue digitale Geschäftsmodelle zu erschließen“, appellierte Schmitt. Händler wie auch Immobilieneigentümer sollten sich offen zeigen, gemeinsam neue Wege in der Innenstadtentwicklung zu gehen.
Mit dem Landesgesetz über lokale Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte (LEAPG) biete man zudem Instrumente an, privates Kapital zur Quartiersaufwertung zu aktivieren. Das Gesetz befindet sich derzeit in der parlamentarischen Anhörung. Daneben sei es wichtig, die Innenstädte auch über Stadtentwicklung attraktiv zu halten. Zum Erlebniseinkauf und zur Aufenthaltsqualität gehöre auch eine baulich ansprechende Umgebung.
Die Teilnehmer verständigten sich darauf, den Handelsgipfel in regelmäßigen Abständen im kommenden Jahr fortzuführen. rk/ps

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