Nach Fasching beginnt die Fastenzeit
Frühjahrsputz für den Körper

Die christliche Fasten- oder Passionszeit zwischen Karneval und Ostern dauert 40 Tage und kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
  • Die christliche Fasten- oder Passionszeit zwischen Karneval und Ostern dauert 40 Tage und kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
  • Foto: silviarita/Pixabay
  • hochgeladen von Laura Braunbach

Fastenzeit. Traditionell beginnt nach dem Karneval die christliche Fasten- oder Passionszeit. Sie dauert 40 Tage und endet mit dem Osterfest. Viele verstehen Fasten als Frühjahrsputz für den Körper. Sie wollen entschlacken und sich besser fühlen, andere haben religiöse Motive.

„Um die Gesundheit während dieser 40 Tage nicht zu gefährden, empfiehlt es sich, einige Grundregeln zu beachten“, weiß Dr. Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der Barmenia Versicherungen. „Vor allem braucht unser Körper ausreichend Flüssigkeit, also mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Besonders gut eignen sich Kräutertees, Gemüse- und Obstsäfte sowie Gemüsebrühe und natürlich Wasser.“
Wer fastet, sollte in dieser Zeit auf Alkohol, Süßigkeiten, Koffein und Zigaretten (einschließlich Nikotinpflaster) verzichten.

Auch viel Bewegung fördert das Wohlbefinden. Ob spazieren gehen, wandern, laufen, schwimmen oder Gymnastik: Wichtig ist, es nicht zu übertreiben und zwischendurch immer wieder zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen.Achtung: Trotz aller guten Vorsätze sollte das körperliche Wohlbefinden stets im Vordergrund stehen. Schwangeren wird vom Fasten abgeraten und radikale Diäten sind wegen des bekannten Jo-Jo-Effekts nicht empfehlenswert.

Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass Fasten ein guter Einstieg für einen veränderten, positiven Lebensstil sein kann.
Worauf die Deutschen in der Fastenzeit am häufigsten verzichten, zeigt eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2016. So möchten 67 Prozent der Befragten keinen Alkohol, 66 Prozent keine Süßigkeiten und 38 Prozent kein Fleisch konsumieren. Interessant: Seit einigen Jahren nutzen immer mehr Menschen das Fasten, um sich eine Auszeit von den Medien zu nehmen und den Stress zu senken. 33 Prozent verzichten dabei auf das Fernsehen, rund 21 Prozent auf den Computer beziehungsweise das Smartphone. txn

Autor:

Laura Braunbach aus Ludwigshafen

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