Schweißarbeiten lösen Brand aus
Fahrzeugbrand in der Werkstatt

Bei Schweißarbeiten war ein Fahrzeug in der Werkstatt in Flammen geraten.
  • Bei Schweißarbeiten war ein Fahrzeug in der Werkstatt in Flammen geraten.
  • Foto: Feuerwehr
  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. Am gestrigen Donnerstag meldeten um 13.48 Uhr mehrere Anrufer bei der Polizei Landau und der Integrierten Leitstelle Landau einen Brand in einer KFZ-Werkstatt in der Hainbachstraße. Mehr als 60 Einsatzkräfte mussten schließlich den ausgedehnten Brand mehrerer Kraftfahrzeuge innerhalb einer Werkstatthalle löschen. Teile der Hainbachstraße sowie der Horststraße waren während der Löscharbeiten voll gesperrt.
„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein PKW in voller Ausdehnung, innerhalb der Werkstatt-Halle“, sagt Einsatzleiter Michael Bumb. Der Brand sei sofort von mehreren Trupps unter Atemschutz sowohl in der Halle selbst als auch über den Teleskopgelenkmast unter Anderem mit Schaummittel bekämpft worden. Eine Ausbreitung auf den angrenzenden Verwaltungstrakt sowie angrenzende Firmengebäude konnte verhindert werden. Rund eine Stunde nach der Alarmierung vermeldete der Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“, trotzdem zogen sich die Nachlöscharbeiten bis in die Abendstunden. „Zahlreiches Dämmmaterial musste entfernt und das Dach an zwei Stellen geöffnet werden, um letztendlich alle Glutnester ablöschen zu können“, erklärt Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer. Dabei mussten alle Arbeiten aufgrund der teils starken Rauchentwicklung unter Atemschutz ausgeführt werden.
„Aufgrund des personalintensiven Einsatzes wurden neben der Einheit Stadt auch Atemschutzgeräteträger aus den Ortsteilen der Stadt sowie der gemeinsame Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau hinzugezogen“, erläutert Bumb weiter. Darüber hinaus war im Umfeld der Einsatzstelle der Gerätewagen Messtechnik im Einsatz. „Vorsorglich wurden Firmen und Anwohner in der Nachbarschaft gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten“, so Hargesheimer, der auf die Nachfrage von Nutzern der sozialen Medien, wieso die Warnapp KATWARN nicht ausgelöst worden sei, erklärt: „Da die Rauchausbreitung lokal begrenzt war und es durch die Wetterlage keine große Ausbreitung gab, konnten wir auf KATWARN verzichten“.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren bis 19.30 Uhr im Einsatz. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schadenshöhe und die Brandursache können keine Angaben gemacht werden. Ausgelöst wurde der Brand voraussichtlich durch Schweißarbeiten bei Autoreparaturarbeiten. bhi

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