Zukunft offen beim Karlsruher SC: Eichner äußert sich erstmals
- Wird den KSC nach dieser Saison verlassen: Christian Eichner. (Archivbild)
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Karlsruher SC. Nach seinem angekündigten Abschied beim Fußball Zweitligisten hat Trainer Christian Eichner erstmals über seine Zukunft gesprochen. Beim Karlsruher SC bleibt damit offen, wohin der langjährige Coach nach der Saison wechseln könnte.
Der 42 Jahre alte Trainer erklärte im TV Sender Sky, dass er sich ab Sommer viele Optionen vorstellen kann. „Ab dem 1. Juli kann ich mir nahezu alles vorstellen. Ich bin nicht festgezurrt auf irgendeinen Ort oder auf irgendein Spielsystem“, sagte Eichner. Medienberichte hatten zuletzt über mögliche Gespräche mit dem Bundesligisten 1. FC Union Berlin spekuliert. Einen Kontakt zu den Verantwortlichen aus der Hauptstadt wies Eichner jedoch zurück. In den vergangenen Tagen habe er sich ausschließlich mit seiner Mannschaft, dem KSC und seiner Familie beschäftigt.
Union Berlin setzt auf Eta
Beim 1. FC Union Berlin wurde am Samstag, 12. April, eine andere Entscheidung getroffen. Marie Louise Eta übernahm dort als Cheftrainerin die Mannschaft. Die 34 Jährige folgt auf Steffen Baumgart und ist die erste Frau auf diesem Posten bei einem Bundesligisten. Ihr Engagement gilt zunächst für die letzten fünf Spiele der Saison.
Nachfolge beim Karlsruher SC noch offen
Beim Karlsruher SC steht im Sommer ein Wechsel auf der Trainerbank an. Obwohl Eichners Vertrag ursprünglich bis 2027 lief, entschied sich der Verein für einen Neustart. Sport Geschäftsführer Mario Eggimann begründete dies nach mehr als sechs Jahren Zusammenarbeit mit dem Wunsch nach „frischen Impulsen“.
Wer Eichner beim KSC beerben wird, ist bislang unklar. Laut dem Fachmagazin „Kicker“ zählt auch Lukas Kwasniok zu den Kandidaten. Der frühere Trainer des 1. FC Köln und ehemalige Interimstrainer in Karlsruhe soll sich bereits zu Gesprächen mit Verantwortlichen getroffen haben. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |