KSC möchte den „Stolperstart“ hinter sich lassen / KSC-Spiel in Hamburg
„Wir müssen viel investieren"

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KSC. Decken wir mal das „Mäntelchen des Vergessens“ über etliche Szenen der KSC-Heimniederlage gegen Darmstadt.
Es war, so tragisch eine Niederlage per Elfer in der Nachspielzeit auch ist, eine verdiente Niederlage, denn der KSC hätte engagierter, zielstrebiger und auch hungriger auf die Entscheidung sein können.

Aber das ist Schnee von gestern, der KSC schaut nach vorne: "Wir haben intensiv gearbeitet diese Woche", so Trainer Christian Eichner: "Wir haben dazu viel probiert im Training, auch personell, haben dabei auch viel durchgetauscht, um den Spielern auch immer mal wieder andere Mitspieler an die Seite zu geben."

Am Freitag geht's für den KSC-Tross nach dem Training auf den Weg nach Hamburg, fast mit dem kompletten Kader (ohne Hanek, Kobald und Djuricin). "St. Pauli ist ein besonderer Verein für mich", so Kyoung-Rok Choi auf der Pressekonferenz: "Es ist mein Jugendverein und ich habe am Millerntor als Profi debütiert. Wir wollen am Sonntag aber die drei Punkte nach Karlsruhe holen."

Die Saison habe bisher gezeigt, wie ausgeglichen die Liga ist, so Eichner: "Ich glaube, unsere Mannschaft hat sich aber eine gute Basis erarbeitet bislang." Aber der Sonntag habe wieder gezeigt, dass man 90 Minuten plus x gut verteidigen müsse, dass man bereit ist, auch Kleinigkeiten richtig zu machen. "Auch bei Standards, wo stehe ich richtig, wie verhalte ich mich richtig, wie clever stelle ich mich an", so Eichner. Das werde die Mannschaft in Hamburg wieder erwarten, ein Gegner, der bisher auch viele Tore geschossen hat. "Aber sie haben auch einige zugelassen", sieht Eichner die Chance für den KSC: "Für uns geht es genauso weiter wie zuletzt! Wir müssen viel investieren, müssen bereit sein, müssen in den entscheidenden Momenten aber konzentriert sein!" Wenn das umgesetzt werde, sei in diesem Spiel für den KSC alles möglich.

Noch ein Geheimnis macht Eichner um seine Verteidiger, sieht aber durchaus die Option Gordon, der nach der Kobald-Sperre ins Spiel kommen könnte. Pisot oder Fröde wären dafür aber auch Alternativen. "Entscheidend ist aber, wie sich die Jungs im Training noch präsentieren", so Eichner - natürlich immer ausgerichtet auf den Gegner, besonders bei Paulis-Offensiv-Reihe "mit Wucht und Geschwindigkeit".

Doch das "antreibende Moment" bei Pauli ist nicht am Start: Das Stadion ist leer. "Es wird sich wieder wie ein ganz normales Geisterspiel anfühlen, nur brauchen wir für die Hinfahrt etwas länger", so Eichner. Mit dem Bus geht's für den KSC nach Hamburg - und Choi hat sich für die Fahrt schon vorbereitet: "Ich habe mir dazu noch etwas von Netflix besorgt."

Hoffentlich ist es etwas Anregendes, denn dann könnte die Niederlage gegen Darmstadt durchaus auch eine Art „Hallo wach“ für die nächsten Aufgaben des KSC sein. Schließlich sind in diesen Corona-Zeiten Auswärtssiege ja keine Seltenheit mehr. Die Mannschaft möchte auf jeden Fall den „Stolperstart“ hinter sich lassen, das war deutlich aus den Aussagen herauszuhören!

Infos: Das Spiel gibt’s in den gewohnten Kneipen der Region zu sehen, www.ksc.de

Autor:

Jürgen Therm aus Karlsruhe

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