Trainer-Abschied beim Karlsruher SC: Eichner denkt ans Ausland
- Der Blick von KSC-Trainer Christian Eichner geht auch Richtung Ausland.
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Karlsruhe. Beim Karlsruher SC läuft die letzte Saisonphase mit Trainer Christian Eichner. Parallel denkt der 43-Jährige bereits über seine Zukunft nach und schließt dabei auch einen Wechsel ins Ausland nicht aus.
Der scheidende KSC-Coach sagte auf eine entsprechende Frage, es wäre „töricht, irgendetwas auszuschließen“. Gleichzeitig betonte Eichner erneut, dass ein Engagement in der Bundesliga weiterhin ein Ziel bleibt. „Dass es mein Wunsch war und mein Wunsch ist, irgendwann mal um 15.30 Uhr zu beginnen, das habe ich ja öfter gesagt“, erklärte Eichner. Damit spielte er auf die klassische Bundesliga-Anstoßzeit an. Ob sich diese Möglichkeit ergibt, lasse er jedoch offen. Nach vielen Jahren im Geschäft sei er „total entspannt“.
Der Karlsruher SC hatte in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass sich Verein und Trainer nach der Saison trennen. Das gilt trotz eines Vertrags von Eichner bis zum 30. Juni 2027. Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann begründete die Entscheidung mit dem Wunsch nach „frischen Impulsen“ auf der Trainerbank. Eichner trainiert die Profis des KSC seit Februar 2020. Zuvor spielte er selbst für die Nordbadener und ist eng mit dem Club verbunden.
Viele Dankesworte aus dem Umfeld
Seit dem bekannt gewordenen Abschied erhält Eichner nach eigenen Angaben viel Zuspruch aus dem Umfeld des Vereins. „Seit klar ist, dass ich gehe, vergeht kaum ein Tag, an dem mir Leute nicht Danke sagen“, berichtete der Trainer.
Eine Petition gegen seine Freistellung, die bis Donnerstag, 16. April, von mehr als 8000 Menschen unterschrieben wurde, kommentierte Eichner nicht. Sie sorgt im Umfeld des Clubs für Diskussionen.
Sportlich richtet sich der Blick nun auf die letzten Saisonspiele. Am Freitag, 17. April, tritt der Karlsruher SC um 18.30 Uhr beim Aufstiegskandidaten SV Elversberg an.
Eichner will die verbleibenden Partien mit seiner Mannschaft genießen. Gleichzeitig soll der KSC im Aufstiegsrennen der Liga noch eine Rolle spielen. In vier der letzten fünf Spiele treffen die Karlsruher auf Teams aus den Top fünf der Tabelle. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |