Gegen Darmstadt im Wildpark / Alles ist anders an diesem Spieltag
"Re-Start" mit KSC-Sieg

Ein Tor für den KSC in der ersten Halbzeit... aber Abseits!
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  • Ein Tor für den KSC in der ersten Halbzeit... aber Abseits!
  • Foto: Florian Ulrich/Jan Huebner/Pool/Carmele/TMC-Fotografie
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. Kein Stau auf dem Parkring (dem heutigen Adenauerring) in Karlsruhe, keine gesperrte Straße am Wildparkstadion, etliche Ordner, Polizei, Absperrungen. 

Zum Platz im Stadion
Erste Kontrolle: Check der Akkreditierung an der Einfahrt. Zweite Kontrolle: Abgabe der Gesundheitserklärung & Fiebermessung (habe 36,2 Grad). So gut wie keine Parkplätze belegt, ganz nach dem Motto "welchen hätten Sie gerne?" Anyway!
Gang ins Stadion, Kontrolle erneut, Kontrolle im Treppenhaus, erneute Kontrolle am Zugang zur Pressetribüne - jetzt haben aber wohl auch alle meine Zugangsberechtigung gesehen ... 
Auf der Pressetribüne sitzen die Kollegen - naja, eine wirklich überschaubare Anzahl - immer auf Lücke auf der alten Haupttribüne. Auch beim Gespräch untereinander halten sie Abstand. Neu ist nur, dass man sich seine Getränke und ein paar Snacks selber mitbringen durfte (bin versorgt). Also fehlt es an fast nichts ... ;)

Toll ist der Blick ins "Rund" des Stadions - mit seiner schlichten klaren neuen Beton-Schönheit. Die Hauptkamera ist auf der neuen Gegengerade, ganz oben wurden Podeste aufgebaut. Dafür ist bei der alten Tribüne unten eine Videowand aufgebaut. 

Die Teams kommen zum Warmmachen jeweils aus einer Ecke des Stadions durch das jeweilige "Marathontor",  bleiben auf ihrer Seite, der KSC klassisch in blau, die Lilien in leuchtend orange. 

Beeindruckend ist auch die Masse der "Unterhaltung" in den Mannschaften, praktisch glasklar zu verstehen auf der Tribüne (auch beim Spiel). Klassisches Programm, leichter Trab, Sprints, Pässe, Flanken, Ecken, Torwarttraining ...

Noch 7 Minuten bis zum Spiel: "Ein Spieltag unter ungewöhnliche Umstände" so Stadionsprecher Martin Wacker - und kündigt natürlich das Badnerland an. Auf dem Rasen werden nach der Trainingseinheit der Mannschaften noch Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. Übrigens tragen alle Helfer hier in Karlsruhe natürlich Masken.
Die Teams kommen - getrennt ins Stadion, gehen zu ihren Seiten. kurze Ansprache, Aufstellung, Ersatzspieler sitzen (in der Sonne), Trainer Eichner steht an der Linie. 

Heute sind die Auswechselbänke vor der neuen Tribüne - und auch hier: Immer ein Platz Abstand zwischen den Spielern!

Zum Spiel
Anpfiff. KSC im Ballbesitz, die Kommandos kann man wirklich bestens verstehen im leeren Stadion, in dem maximal (mit Spielern und Betreuern) rund 250 Personen sind. Traineransagen, mal laut, mal noch lauter, dazu die Rufe der Mitspieler, "Nimm Du ihn", "hab ihn", "geh", Namen ...

Abtasten ist angesagt - und die Pfiffe von Schiri Jöllenbeck (ohne Maske) sind deutlich zu hören! Er hat seine Puste noch nicht ans leere Stadion angepasst! Ziemlich "ausgeglichen", kein Wunder nach langer Pause und Training in Kleingruppen! Schüsse aufs Tor? Keine!

Nach gut 15 Minuten verschiebt sich das Spiel etwas in die Hälfte der Darmstädter - aber noch nicht zwingende Aktionen, ein paar Flanken, das wars. 

16. Der Ball ist im Netz! Gondorf ist durch, hebt die Kugel über den Keeper ins Tor ... aber Pustekuchen! Nachdem der Ball im Netz war, hebt der Linienrichter die Fahne und der Schiri pfeift!

Erstaunlich wie doch alle Spieler gut zu vernehmen sind. Im Sturm von D98 wird einer gestoppt, aber das Lamentieren Marke "Schiri" und "Foul" kommt sogar von der Abwehr der Darmstädter. 

22. Wanitzek könnte rechts gehen, bekommt aber von Hofmann am 16er den Ball erst, als er wieder steht, die Flanke danach kommt zwar in die Mitte - aber harmlos

24. Schuss von Hofmann aus etwa 17 Meter, zentral, kein Problem für Schuhen, das war dankbar!

"Ruhe Männer", ruft Trainer Eichner, "richtig vorbereiten" - der KSC ist in der 26. Minute im Ballbesitz, baut auf, geht auch einen Tick früher drauf

28. Der KSC geht links, Passspiel, der Ball kommt in die Mitte, Wanitzek zieht ab, abgefäscht, erste Ecke für den KSC. Der Ball  kommt gut rein, bringt aber nichts, Abstoß Darmstadt.

39. Der KSC jetzt besser, aber das Zwingende fehlt noch. Hofmann bekommt die Kugel im Strafraum, legt zurück auf Wanitzek, aber der stoppt den Ball erst, statt direkt drauf zu ziehen, Darmstadt Torwart nimmt den Ball auf. Chance vergeben.

Darmstadt spielt Positionen durch, der KSC verschiebt, steht gut.

Halbzeitpfiff / 0 zu 0 - die Teams verlassen getrennt wieder den Platz.  In kleinen Gruppen machen sich die Auswechselspieler warm. Ballgeschiebe links und rechts auf dem Platz. Keinen Austausch zwischen den Spielern, immerhin kennen sich die Spieler ja auch aus früher gemeinsamen Zeiten. Ob Stritzel oder Mehlem ...

Zwischenstand aus den anderen Stadien: Bochum führt 2 zu 0 gegen Heidenheim, Aue 1 zu 0 gegen Sandhausen Regensburg liegt gegen Kiel mit 0 zu 1 zurück

2. Halbzeit 
"Der Grozurek ist ja immer noch dabei", so der vernehmbare Kommentar eines Kollegen auf der Pressetribüne. Keine Wechsel. Die Teams haben die Seiten gewechselt, die Ersatzbänke bleiben auf Lücke weiter besetzt.

Der KSC kommt gleich gut rein, sucht den Vorwärtsgang, "Weiter raus", so der laute Kommentar der Darmstadt-Abwehr.

54. Grozurek wird halblinks gefoult, Wanitzek legt sch den Ball hin, legt auf ... aber zu lange und zu hoch ... da hätten die KSC-Spieler eine Klappleiter gebraucht!

56. Eckball, toll kommt die Kugel rein, Gordon schraubt sich hoch, trifft die Kugel voll und knallt den Ball aber leider nur an die Latte. Schade, das war eine Riesenchance

62. Die 6. Ecke, Lorenz legt das Ding rein ... Tor für den KSC! In der Mitte kommt Hofmann rangerauscht und nagelt das Ding mit Links voll in die Maschen! 1 zu 0 für den KSC! Sein 12. Tor für den KSC!

"Jetzt wieder Ruhe reinbringen", so die deutliche Ansage von Trainer Eichner, denn Darmstadt drängt und der KSC spielt gerade etwas "nervös".

79. Darmstadt drückt langsam, Freistoß halbrechts, 18 Meter, kommt gut, geklärt, aber eine Direktabnahme von Darmstadt, Pisot klärt das Ding!

84. Doppelwechsel beim KSC, Stiefler und Gondorf gehen, Röser und Groiß kommen

85. Wieder Freistoß halbrechts, Gordon langt hin, kassiert Gelb, 3er Mauer, Uphoff korrigiert, aber Kempe jagt die Kugel weit über das KSC-Tor!

Darmstadt wechselt auch doppelt.

Uphoff ist lautstark zu hören, "geh ran", "raus". Der KSC ist erfreulicherweise voll da, steht gut, geht früh drauf, von wegen Abstand und "Begleitschutz"

90. Hofmann geht - und Djuricin kommt - 4 Minuten werden nachgespielt. Der Schiri schickt Hofmann auf der anderen Seite vom Platz (geht schneller)

Ecke Darmstadt in der Nachspielzeit, Uphoff segelt am Ball vorbei, Dumic köpft, leider drüber. Das war Dusel!

90+1. Eben fast der Ausgleich, dann aber das 2 zu 0 für den KSC, Konter, Schuss Djuricin, Schuhen kann toll klären, aber da kommt Wanitzek und jagt die Kugel in die Maschen. Tor!

Abpfiff, der KSC sichert wichtige 3 Punkte, klettert in der Tabelle auf Platz 16 mit 27 Punkten.

Interviewmöglichkeiten nach dem Spiel gibt's heute keine, keine Spieler oder Trainer, dafür wird bei Bildern und Tönen eine "Poollösung" angeboten, die Statements werden zentral vom Verein und der Liga zur Verfügung gestellt - können dann verbreitet werden. 

Stimmen zum Spiel
Hofmann: "Das war enorm wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben! In einem ganz leeren Stadion zu spielen, war zudem sehr ungewohnt, besonders in den ersten Minuten - aber wir haben heute verdient gewonnen!"

Gondorf: "Wir haben wenig zugelassen, aber waren gut auf Darmstadt eingestellt, konnten unser Spiel machen." Auf die Nachfrage, ob Darmstadt, das länger im Teamtraining war, einen kleinen Vorteil hatte gegenüber dem KSC, der lange in kleinen Gruppen trainieren musste, antwortete der Durlacher, dass man dies mit der Einstellung auf den Gegner wett gemacht habe.

Autor:

Jo Wagner

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