Basketball: Wichtiger Sieg der Lions gegen die Artland Dragons
Lacy macht in Karlsruhe den Unterschied

Davonte Lacy
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Karlsruhe. Nach der deftigen Niederlage in Ehingen vor Wochenfrist haben sich die PSK Lions beim 84:64 über die Artland Dragons revanchiert. Matchwinner dabei war Davonte Lacy mit insgesamt 24 Punkten.

"Lacy ist einer besten Eins-gegen-Eins Spieler der Liga. Manche Würfe gingen direkt ins Gesicht", sagte Gästecoach Florian Hartenstein auf der Pressekonferenz, und meinte damit die 6 Dreier, die der Karlsruher trotz enger Deckung in den letzten 11 Minuten der Partie versenkt hatte: Den ersten mit der Schlusssirene des 3. Viertels, die anderen 5 im letzten Abschnitt.

Bis zum Beginn der Lacy-Show war es ein offenes Spiel, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte.Sehenswert der Buzzerbeater von Carl Ono Embo am Ende des ersten Viertels: Die Uhr im Blick stieg er hoch und netzte aus rund 9 Metern ein - 18:13. Die Gäste aus Quakenbrück, die verletzungsbedingt ohne ihren Topscorer Chase Griffin antreten mussten, ließen sich jedoch in der Folge nicht abschütteln und gingen ihrerseits zur Pause mit 36:34 in Führung.

Auch im 3. Viertel konnten sich die Lions vor 1.150 Zuschauern noch nicht entscheidend absetzen. Mit Roland Nyama, der sich unter der Woche einem Eingriff am Knie unterziehen musste und noch einige Wochen ausfällt, und mit einem angeschlagenen Maurice Pluskota, der sich trotz Schienbeinproblemen so gut es ging durchbiss, sind momentan zwei deutsche Leistungsträger von Verletzungen betroffen. Ein Problem für den Trainer, nicht zuletzt was seine Wechseloptionen anbetrifft, müssen doch nach Pro A Regularien zu jeder Zeit zwei Deutsche auf dem Parkett stehen.

"So sind nun mal die Regeln, die anderen müssen damit auch klar kommen", wollte Ivan Rudez dies nach der Partie allerdings nicht zu hoch hängen und sprach stattdessen lieber seinem Löwenrudel ein dickes Lob aus: "Wir haben gut verteidigt, insbesondere wieder Dominique Johnson. Die Center haben gute Arbeit abgeliefert. Wir hatten mental eine harte Woche, dazu die Verletzungen. Der Druck auf die Spieler war immens, es war ein großer Sieg für uns."

Ein Sieg, den schließlich Davonte Lacy in trockene Tücher brachte. Zunächst mit dem Distanzwurf zum 56:52 nach dem 3. Viertel, und dann im letzten Abschnitt mit weiteren 19 Punkten, darunter fünf spektakulären Dreiern. Dem bärenstarken Endspurt von Lacy und seinen Teamkollegen hatten die Gäste nicht mehr viel entgegenzusetzen - Endstand 84:64, angesichts der ersten drei Viertel vielleicht ein wenig zu deutlich. Die Lions, bei denen alle eingesetzten Spieler punkten konnten, haben damit auch den direken Vergleich aus Hin- und Rückspiel mit den Dragons für sich entschieden. (wow)

Bereits am kommenden Samstag, den 2. Februar, gibt's um 19.30 Uhr das nächste Heimspiel in der Europahalle: Gegner sind dann die Uni Baskets Paderborn.

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