Neuer Profitrainingsplatz entsteht auf dem ehemaligen Germania-Gelände beim KSC
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Karlsruhe. KSC. Der Karlsruher SC treibt die Umsetzung seiner „Vision Wildpark“ weiter voran. Mit Beginn der Bauarbeiten auf dem ehemaligen Germania-Gelände entsteht in unmittelbarer Nähe zum Wildparkstadion ein moderner Trainingsplatz für den Profibereich, ein Meilenstein in der infrastrukturellen Entwicklung des Clubs.
Bis Herbst 2026 soll die neue Anlage fertiggestellt sein. Ziel ist es, die sportlichen Rahmenbedingungen am Standort nachhaltig zu verbessern und die Trainingsinfrastruktur auf ein neues Niveau zu heben. Der Bauantrag wurde bereits am 11. September 2025 eingereicht. Im November starteten die vorbereitenden Maßnahmen mit dem Abriss des Bestandsgebäudes und der Entfernung der Asphaltschichten. Ab Februar 2026 beginnt der eigentliche Bau des neuen Trainingsplatzes. Die bauliche Fertigstellung ist für Juli, die offizielle Inbetriebnahme für September 2026 geplant.
Hybridrasen-Technologie
Der neue Platz wird eine Gesamtgröße von 113 x 73 Metern umfassen, die Spielfeldmarkierung misst 105 x 68 Meter. Zum Einsatz kommt eine moderne Hybridrasen-Technologie, die ganzjährig optimale Trainingsbedingungen bietet. Ergänzt wird die Anlage durch einen Team- und Zuschauerbereich, einen Sichtschutz, eine Flutlichtanlage mit 200 Lux, einen weiteren Soccer-Court sowie einen neuen Betriebshof für das Greenkeeping. Die Planung und Bauüberwachung übernimmt das "Ingenieurbüro Rainer Ernst". „Der neue Trainingsplatz für die Profis ist unabdingbar für die Wettbewerbsfähigkeit und weitere Entwicklung des KSC", so Geschäftsführer Michael Becker. Das Bauvorhaben ist mit rund 3 Millionen Euro das bisher größte Projekt im Rahmen der "Vision Wildpark".
Noch keine Planung für das Vereinsheim
Bisher entstanden in den vergangenen Jahren im Rahmen der Vision zwei neue Kunstrasenplätze, das kleinere Stadion sowie ein Naturrasenspielfeld mit Soccer-Court und Nebenplatz. Mittelfristig soll ein Profi- und Nachwuchsleistungszentrum, ein Bürokomplex für die Verwaltung und auch für Physiotherapie und Fantreff sowie ein weiterer Naturrasenplatz gebaut werden. Offen ist indes noch immer dei Frage nach einem Vereinsheim.
Autor:Jo Wagner |
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