"Volle Hütte" auf der Baustelle / Rund 3.000 Karten gingen wohl in die Pfalz
KSC gegen den FCK: „Es ist Derbyzeit“

So soll das Wildparkstadion einmal aussehen. Am Samstag wird aber erst einmal auf der Baustelle gespielt | Foto: jow
  • So soll das Wildparkstadion einmal aussehen. Am Samstag wird aber erst einmal auf der Baustelle gespielt
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Derby. Rund 3.000 Karten gingen im Vorverkauf wohl an FCK-Anhänger, erwartet werden in der Baustelle Wildparkstadion rund 20.000 Besucher. „Eine ausverkaufte Baustelle, das wäre toll“, freut sich auch KSC-Trainer Alois Schwartz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Nach zuletzt zwei Unentschieden im Osten, geht der KSC in der Rückrunde immerhin ungeschlagen ins Derby.

„Sicherlich hätten wir zwei Punkte mehr mitbringen können – aber wir gehen zuversichtlich ins Derby“, so Schwartz: „Erfreulich war, dass wir auch in Unterzahl bestehen können und auch die Spieler aus der zweiten Reihe wenn sie gebraucht werden, sofort da sind. Sie haben eine richtig gute Leistung abgeliefert. Das erfreut mich als Trainer.“

KSC gegen den FCK – das ist ein Fußballklassiker, das es allerdings noch nie in der dritten Liga gab (Hinspiel in Lautern: 0 zu 0). Der KSC hat insgesamt jedoch eine positive Heimbilanz gegen die Pfälzer – bei 29 Spielen: 10/14/5 bei 54:41 Toren. Die Gesamtbilanz fällt aber zugunsten des FCK aus: 60 Spiele, 14/25/21, 76:94

„Es ist Derbyzeit“
„Es ist Derbyzeit“, freuen sich Trainer Schwartz und Torwart Benjamin Uphoff – und sind unisono der Meinung, dass der KSC gerade im Derby besser ins Spiel kommen muss. Denn immerhin ist der KSC in den vergangenen vier Spielen jeweils zurückgelegen. „Auch durch individuelle Fehler“, so Schwartz: „Das müssen wir abstellen. Da wäre ich froh, wenn wir mal wieder führen würden“ – und er setzt mit einem Lächeln hinzu: „Das erleichtert einiges.“

Der Tabellenstand spiele für die Vorbereitung eigentlich keine Rolle“, so der Trainer: „Wir müssen aber konzentriert sein. Das ist immer nötig in der Liga. Deshalb waren die beiden vergangenen Spiele vielleicht auch gut für die Vorbereitung. Die haben gezeigt, dass wir schnell ins Spiel kommen müssen.

Der KSC kann personell fast in Bestbesetzung antreten, ist für das Derby gerüstet. Den Eindruck hinterlassen auch die Spieler bei einer kleinen Umfrage: „Wir sind bereit“, so der Tenor! Trotz Derby-Charakter im Vorfeld, wohl auf dem Rasen oder auch um das Stadion: „Es soll ruhig bleiben“, betont auch Uphoff.

Die Polizei stellte sich auf eine präventive Richtung ein - wird aber schon auch im Umfeld bei der Anreise kontrollieren. "Das wollen wir sicherstellen", so Polizei Einsatzleiter Lutz Schönthal. Die Baustelle ist an sich kein Thema, die wird ständig beobachtet - und ist abgesperrt. Dazu sind fast 1.000 Einsatzkräfte eingeplant, Anti-Konflikt-Teams - aber auch Hunde- und Pferdestaffeln und für den Fall der Fälle auch Wasserwerfer.

Eine Änderung vor dem Spiel gibt's übrigens für KSC-Fans: Am Freitag, 15. Februar, einen Tag vor dem Spiel, gibt's kein öffentliches Training der KSC-Profimannschaft. (jow)

Übrigens: Vor dem Drittliga-Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC im heimischen Wildparkstadion am Samstag, 16. Februar, ab 14 Uhr findet um 10 Uhr auf dem Platz 6 des Wildparks das traditionelle Freundschaftsspiel beider Städte statt. Pfälzer und Gastgeber werden wieder Stadt- und Ortschaftsräte sowie Beschäftigte der jeweiligen Verwaltung in den eigenen Reihen haben.

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Autor:

Jo Wagner

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