PSK Lions: Verschenkte Punkte in Nürnberg
Karlsruher kassieren unnnötige 79:82 Niederlage

Karlsruhe/Nürnberg. Das hätte nicht sein müssen: Trotz zeitweiligen 11-Punkte-Vorsprungs haben die PSK Lions ihr Auswärtsspiel in Nürnberg knapp mit 79:82 verloren.

48:37 der Spielstand für die Karlsruher, und noch knapp 7 Minuten standen im dritten Viertel auf der Uhr, als Marcus Stroman den Ball eroberte und zum Fastbreak zog: Der 13-Punkte Vorsprung und eine mögliche Vorentscheidung lagen in der Luft. Doch statt selber abzuschließen, ging der Ball bei einem missglückten "Alley Oop"-Anspiel auf Maurice Pluskota verloren, postwendend die Punkte für Nürnberg und der Beginn eines 12:0 Laufes der Gastgeber, die sich sicher nicht vorführen lassen wollten. So war am Ende des dritten Viertels alles wieder offen - knappe 56:54 Führung für Nürnberg.

Die Partie hatte zäh begonnen, deutlich merkte man den Gastgebern die Verunsicherung über den drohenden 4-Punkte Abzug seitens der Liga an - wegen "erheblichen Verstoßes gegen Auflagen". Die Lions, zwar wieder mit Filmore Beck, dafür aber gehandicapt durch das Fehlen von Spielmacher KC Ross-Miller, welcher aufgrund einer ernsten Erkrankung seines Vaters in die USA gereist ist, taten sich offensiv ebenfalls schwer - trotzdem 18:17 aus Sicht der Karlsruher Gäste nach dem ersten Viertel und 39:37 Führung zur Halbzeit.

Obwohl von außen bei den Lions so gut wie nichts fiel, hielt ein in der ersten Halbzeit starker Mo Pluskota die Gäste unter den Körben im Spiel, unterstützt von Kapitän Orlando Parker, der sich von Minute zu Minute steigerte und mit insgesamt 24 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte.

Die Defense der Karlsruher wie gewohnt stark, und positiv der Auftritt von Emil Savic, der in insgesamt 11 Minuten während 3 Einsätzen in den ersten 3 Vierteln sehr abgeklärt und sicher wirkte - schade, dass er im entscheidenden letzten Viertel nicht mehr kam.

Ständiger Führungswechsel dann im vierten Abschnitt - 79:78 für die Lions 31 Sekunden vor Schluss, doch ein erfolgreicher Korbleger der Gastgeber zum 80:79, ein Ballverlust der Löwen zur Unzeit, das Foul daraufhin und zwei erfolgreiche Freiwürfe besiegelten einen glücklichen 82:79 Sieg für Nürnberg, das allerdings immerhin 67% Dreier in der zweiten Halbzeit geschossen hatte.

Positiv aus Karlsruher Sicht die Tatsache, dass man mit dem momentanen Tabellenvierten mindestens auf Augenhöhe war, und schon allein mit einer durchschnittlichen Freiwurfquote statt der schlimmen 61% (22 von 36!) das Spiel gewonnen hätte. Jetzt heißt es Mund abputzen, den Fokus auf den Sonntag legen, und mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch zusammen mit den Fans zurückkommen. Um 17.30 Uhr sind die Unibaskets Paderborn in der Europahalle zu Gast - gegen diese hatte es kurz vor Weihnachten ein hochklassiges Hinspiel gegeben. (wow)

Punkteverteilung bei den Lions: Parker (24), Pluskota (14), Norl (13), Beck, Conley (jeweils 8), Dunbar (5), Savic (4), Stroman (3).

Autor:

Jo Wagner

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