Karles Woche - der Kommentar im Wochenblatt Karlsruhe
Sommer-Sinneswandel

Es ist wohl eine „alte Tradition“, die in Amtsstuben offensichtlich noch Bestand hat: Kommen die Sommerferien, darf man allerorts Straßen erneuern und auch Fahrspuren sperren. Denn – so die Logik – das Volk ist verreist und die Stadt schläft den Schlaf der Gerechten. Sorry, die städtischen Planer scheinen ihre Büros seit Jahren nicht verlassen zu haben, denn Karlsruhe dreht exakt in diesen sechs Wochen mächtig auf: „Fest“ und Schlosslichtspiele, dazu das Open-Air-Kino beim Schloss Gottesaue, „Karlopolis“, „Zeltival“, Straßenfest der Oststadt oder auch die Neureuter Kerwe. Sie alle sorgen für beste Sommerstimmung, die digitalen Kunstwerke vor dem Schloss gemeinsam mit dem „Woodstock-Special“ in der Innenstadt auch für viele Gäste aus der gesamten Republik. Da sind die Mega-Baustellen gerade am Oststadtkreisel in Verbindung mit der Kriegsstraße eine Zumutung. Ein kräftiges Umdenken ist angesagt: Denn der Sommer in Karlsruhe ist längst ein Bringer! Also bitte künftig weniger Behinderungen für die Gäste der Fächerstadt!

Autor:

Jo Wagner

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