Hochwasserschutz an der Alb: Karlsruhe und Ettlingen bekommen grünes Licht
- An der Alb sollen neue Bauwerke künftig dafür sorgen, dass die Städte bei Hochwasser besser geschützt sind.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Manuela Fretz
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Karlsruhe. Der nächste Schritt für besseren Hochwasserschutz an der Alb steht: Karlsruhe und Ettlingen haben am Mittwoch, 30. Juli, den Planfeststellungsbeschluss zur Wiederherstellung des 100-jährlichen Hochwasserschutzes erhalten. Damit kann das gemeinsame Großprojekt in die Umsetzung gehen.
Der Hochwasserschutz umfasst mehrere bauliche Maßnahmen, die den Schutz beider Städte wiederherstellen sollen. Die größte Einzelmaßnahme ist der Neubau des Hochwasserrückhaltebeckens Spinnerei oberhalb von Ettlingen am nördlichen Rand des Albtals. Das Becken bekommt ein Stauvolumen von 1,3 Millionen Kubikmetern.
Baustart im Herbst 2026, Abschluss bis 2030 geplant
Das Landratsamt Karlsruhe hat den Beschluss an die beiden Städte übergeben. In Karlsruhe übernimmt das Tiefbauamt die Koordination der Arbeiten im Stadtgebiet und vertritt die Stadt in der Vorhabengemeinschaft mit Ettlingen.
Das Gesamtprojekt kostet 63 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Finanzierung mit 55 Millionen Euro. Die Umsetzung startet im Herbst 2026 mit dem Bau der Hetzelbachbrücke und soll im Jahr 2030 vollständig beendet sein.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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