„Stadion anzünden!“: So heiß ist der neue KSC-Trainer auf den Saisonstart
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Karlsruhe. KSC. „Sehr viel Kribbeln, sehr viel positive Anspannung“, hat der neue KSC-Trainer Maximilian Senft mit Blick auf den ersten Spieltag der neuen Saison. Jetzt sei die Vorbereitung auch lang genug gewesen. Ob Trainerteam oder Mannschaft, alle würden drauf brennen, dass es endlich losgeht – immerhin würden rund sechs Wochen Vorbereitung dann vorbei sein, zudem jeweils viele Ab- und Zugänge! Diese Zeit habe das Team genutzt, für eine neue Konstellation, eine Neuentwicklung – und der KSC könne mit „gutem Selbstvertrauen in das Spiel starten“. Auf den Samstag – bislang nicht ausverkauft – und einen Heimsieg über Bielefeld sei die Vorbereitung auch ausgerichtet gewesen. Noch macht Senft ein Geheimnis daraus, wer in der Startelf ist; das könne durchaus eine kurzfristige Sache werden – aber auch Fukuda und Ben Farhat seien nach ihren Pausen Alternativen. Durchaus ein Fingerzeig könnte auch das Testspiel in Hoffenheim gewesen sein, wo zunächst Hans Christian Bernat im Tor spielte, dazu Deniz Ofli, Kevin Wiethaup, Moritz Broschinski, Marvin Wanitzek, Noel Eichinger, Christoph Kobald, Tim Civeja, Danyal Zor, Marcel Franke, Raphael Pinto Pedrosa.
Radikal verjüngter KSC: Maximilian Senft fordert Konstanz gegen Bielefeld
Gerade Zor habe in der Vorbereitung einen großen Sprung gemacht, stehe vor seinem Profidebut, ist in einer Konkurrenzsituation mit Neuzugang Santeri Väänänen; wobei es beide gut machen würden, so Senft, der sein Team recht knackig charakterisierte: „Es ist eine Mannschaft mit unglaublichen Entwicklungspotenzial“ – auch mit Blick auf den gesenkten Altersdurchschnitt. Wichtig sei nun, wie diese Mannschaft diese ersten Wochen gemeinsam bestreitet „in dieser neuen Konstellation“. Der große Fokus liege drauf, eine gewisse Konstanz hinzubekommen, das sei ein wichtiges Schlagwort für die aktuelle Mannschaft, den neuen Kader mit sehr vielen jungen Spielern. „Wir arbeiten gemeinsam mit den Jungs daran, diese Konstanz hinzubekommen und aus meiner Sicht ist es einfach sehr wichtig“, so Senft: „Wir wollen unbedingt gegen Bielefeld gewinnen, aber wir wollen vor allem über die Saison hinweg als Mannschaft eine klare Entwicklung hinbekommen.“
Heimsieg im Visier: Der neue KSC brennt auf den Bielefeld-Kracher
Bielefeld sei keine leichte Aufgabe, man schaue zwar auf die Gegner doch wolle der KSC-Trainer, dass sein Team „Gegner-unabhängig“ agiere. Das war auch in der Vorbereitung sichtbar, egal gegen welchen Gegner. „Aber natürlich braucht jeder Gegner seine eigenen Kniffe und jeder Gegner hat seine eigenen Spezifika.“ Es mache schon einen Unterschied für sein Team in der Vorbereitung, ob er Gegner hoch oder tief anlaufe. Das mache dann den Unterschied für die Systematik, mit der der KSC spielt. „Das heißt, wir wollen immer wieder kleine Adaptionen treffen, aber dabei eben nie unsere Kernidee verlassen. Das ist ganz entscheidend!“ Dazu hoffe Senft, dass es seine Mannschaft schaffe, das Publikum abzuholen, „dass wir es schaffen, das Stadion anzuzünden. Das ist unsere Verantwortung.“ Im besten Fall sei das am Ende des Tages eine Symbiose zwischen Mannschaft und Stadion!
Infos: Samstag, 8.8.2026, 13 Uhr, Heimspiel gegen Arminia Bielefeld, www.ksc.de
Autor:Jo Wagner |