KSC blickt auf Rückkehr von Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli
- Der Karlsruher SC hat den FC St. Pauli in seiner Reihe zu den Liga-Neulingen vorgestellt.
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Karlsruher SC. Der Karlsruher SC hat in seiner Serie zu den Liga-Neulingen den FC St. Pauli vorgestellt. Der Klub aus Hamburg ist nach zwei Jahren in der Bundesliga wieder in der 2. Bundesliga vertreten. In 34 Bundesligaspielen holte St. Pauli 26 Punkte und belegte damit den letzten Tabellenplatz.
Starker Beginn, dann lange Krise
Zum Start der vergangenen Saison holte der FC St. Pauli ein 3:3 gegen Borussia Dortmund sowie Siege gegen den Hamburger Stadtrivalen und den FC Augsburg. Nach den ersten drei Spieltagen stand das Team mit sieben Punkten auf Rang drei. Danach folgten laut KSC-Darstellung neun Niederlagen.
Probleme in der Offensive
Ein zentrales Problem war demnach die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Nur in einem Spiel erzielte St. Pauli mehr als zwei Tore, in 14 Partien blieb die Mannschaft ohne eigenen Treffer. Mit 29 Toren stellte der Verein die schwächste Offensive der Liga. Gleichzeitig verschlechterten sich die Defensivwerte deutlich: Nach 41 Gegentoren in der Vorsaison kassierte das Team zuletzt 60 Treffer.
Trainerwechsel nach dem Abstieg
Cheftrainer Alexander Blessin blieb trotz des sportlichen Misserfolgs bis zum Saisonende im Amt. Nach der Saison endete die Zusammenarbeit einvernehmlich. Neuer Cheftrainer ist Marcel Rapp. Blessin hatte die Mannschaft laut Vereinsangaben meist in einem 3-4-3 oder 3-5-2 aufgestellt.
Mehrere Zu- und Abgänge im Sommer
Neu zum FC St. Pauli kamen Marcus Mathisen vom 1. FC Magdeburg und Branimir Hrgota von Greuther Fürth. Außerdem verpflichtete der Verein Sam Klein von Brisbane Roar und Rony Jansson vom Kalmar FF. Nach dem Abstieg verließen Nikola Vasilj, Danel Sinani und Karol Mets den Klub ablösefrei. Hauke Wahl wechselte zum VfL Wolfsburg, Manolis Saliakas zu Olympiakos Piräus. Zudem wurde die Kaufoption bei Andreas Hountondji nicht gezogen, der damit zum FC Burnley zurückkehrte.
Bisher 42 Duelle mit dem KSC
Nach Angaben des Karlsruher SC gab es zwischen beiden Vereinen bislang 42 Pflichtspiele, davon 30 in der 2. Bundesliga. 15 Partien gewann St. Pauli, elf der KSC, 16 Begegnungen endeten unentschieden.
Millerntor mit Platz für 29.546 Zuschauer
Seine Heimspiele trägt der FC St. Pauli im Millerntor-Stadion aus. Die Arena auf dem Heiligengeistfeld wurde 1963 eröffnet und bietet Platz für 29.546 Zuschauer.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |