Karlsruher SC baut neuen Profitrainingsplatz
- Buddelei im Wildpark (v.l.): KSC-Sportlicher Leiter Mario Eggimann, "Garten Moser"-Geschäftsführer Alexander Schaal, KSC-Geschäftsführer Michael Becker, Lukas Schaal, Bauleiter "Garten Moser", und Christian Seiffert, KSC, Leiter Infrastruktur & Stadionbetrieb
- Foto: KSC
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Karlsruhe. KSC. Bereits im November 2025 begannen auf dem ehemaligen Germania-Gelände die ersten Maßnahmen für den neuen Profitrainingsplatz des Karlsruher SC - mit dem Abriss des alten Germania-Clubhauses, dem traditionellen Treffpunkt der KSC-Fans vor und nach Heimspielen, sowie der Entfernung bestehender Asphaltflächen. Dann folgten notwendige ökologische Ausgleichsmaßnahmen, unter anderem die Umsiedlung geschützter Mauereidechsen.
Der Spatenstich markiere nun den Beginn der eigentlichen Bauarbeiten, setze zudem ein sichtbares Zeichen für die Weiterentwicklung des Standorts im Wildpark. Hier entsteht die neue "Trainingsheimat der Profis", so der Verein. Mit einer Investition von über drei Millionen Euro würden Voraussetzungen geschaffen, um das Team sportlich weiterzuentwickeln und den Spielern bestmögliche Rahmenbedingungen bieten zu können. Dies sei ein "Quantensprung für den KSC", so Geschäftsfüher Michael Becker.
Was wird errichtet?
Herzstück der neuen Anlage wird ein moderner Hybridrasenplatz, der optimale Trainingsbedingungen für den Profibereich bieten soll. Ergänzt wird die Infrastruktur durch ein Kunstrasen-Kleinfeld, einen Betriebshof für das Greenkeeping sowie weitere Nebenanlagen. Die Ausführung des Projekts übernimmt das Landschaftsbauunternehmen "Garten Moser GmbH" - Ende des Jahres soll das Projekt vollendet sein.
Was schon mehrfach - auch auf Mitgliederversammlungen - angesprochen wurde, ist das Thema "Clubhaus und Treffpunkt" für Fans. Das wurde von der KSC-Geschäftsführung zwar mehrfach zugesagt, doch eine zeitlichen Horizont für diese Planung gibt es noch nicht. Die Vereinsgaststätte „Germania“ machte schon im März 2022 zu, Ende 2025 wurde das alte Clubhaus dann abgerissen.
Platz für die Fußballer ...
Die Sportvereinigung Germania Karlsruhe war hier - an der Fasanengartenmauer - seit 1923 Hausherr; ein traditionsreicher Sportverein, der 1887 als Kraft- und Kampfsportverein gegründet wurde - und besonders für Ringen, Gewichtheben und Rasenkraftsport bekannt war.
Er sorgte für einige Karlsruher Olympiateilnehmer, unter anderem 1906 Verner J. Weckmann, der in Athen Gold- u. Silber im Ringen holte, wie auch bei den Olympischen Spielen in London, dazu trat Karl Wolf bei den Olympischen Spielen in Helsinki im Hammerwerfen an. Doch der Verein hat das Areal für die Erweiterung des KSC aufgegeben, ist nun als Verein beim DJK Karlsruhe-Ost. Das Land Baden-Württemberg verkaufte die Flächen über die Stadt Karlsruhe an den KSC, dazu hat Germania Nutzungsrechte auf dem Gelände des KSC.
Autor:Jo Wagner |
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