Großkontrolle im ÖPNV: Polizei und VBK überprüfen 5800 Fahrgäste im Raum Karlsruhe
- Gemeinsame Kontrolle im Karlsruher Nahverkehr: Polizei und VBK überprüften rund 5.800 Fahrgäste in Straßenbahnen und an Haltestellen. Der Einsatz sollte die Sicherheit im ÖPNV erhöhen und Regelverstöße konsequent ahnden.
- Foto: Cornelia Bauer
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Karlsruhe. Am Freitag, 29. Mai, haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und das Polizeipräsidium Karlsruhe umfangreiche Schwerpunktkontrollen im Tram- und Stadtbahnverkehr durchgeführt. Zwischen 15 und 22.30 Uhr überprüften Einsatzkräfte tausende Fahrgäste im stark frequentierten Innenstadtbereich.
Über 200 Fahrgäste ohne Ticket
Rund 35 Fahrscheinprüfer der Verkehrsunternehmen sowie mehr als 30 Polizeibeamte waren an der mehrstündigen Aktion beteiligt. Die Teams kontrollierten Fahrgäste sowohl in den Fahrzeugen als auch an Haltestellen. Insgesamt wurden etwa 5.800 Personen überprüft. Bei 3,5 Prozent der kontrollierten Fahrgäste stellten die Kontrolleure keinen gültigen Fahrschein fest – in diesen Fällen wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben.
Nach Angaben der Polizei Karlsruhe lag der Fokus der polizeilichen Maßnahmen besonders auf der Einhaltung des Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Das Mitführen solcher Gegenstände in Bussen, Regional-, S- und Stadtbahnen ist grundsätzlich untersagt. Außerdem gingen die Beamten gegen weitere Straftaten wie Leistungserschleichung, Diebstahl sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Jugendschutzgesetz vor.
Einsatzleiter Karim Chergui betonte, dass solche Kontrollen vor allem vorbeugend wirken sollen und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken. Auch die Verkehrsbetriebe sehen die enge Zusammenarbeit mit der Polizei als wichtigen Baustein für einen attraktiven und sicheren Nahverkehr. Beide Partner kündigten an, die gemeinsamen Schwerpunktkontrollen künftig fortzusetzen.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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