Zwei schwere Verletzungen in der Motoball-Bundesliga Süd

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Karlsruhe. Region. Das Spiel des MSC Philippsburg gegen MSC Taifun Mörsch stand im Schatten zweier Verletzungen: Im ersten Viertel schied Mörsch-Youngster Brian Weiß nach einem Foul mit einem Mittelfußbruch aus. In der 62. Minute erwischte es dann auf Seiten der Philippsburger Andre Nöckel, der sich schwer verletzte. Nach rund 40 Minuten Unterbrechung einigten sich beide Teams auf einen Spielabbruch. Zu diesem Zeitpunkt führte der MSC Taifun bereits 5:2 (5:2). Dabei führte der Rekordmeister nach dem frühen 1:0 (13.) von Marcel Batrenik fast durchgehend. Einzig nachdem der später verletzte Nöckel (14.) ausgleichen konnte, war die Partie noch einmal ausgeglichen. Ein starkes zweites Viertel der Mörscher, die sich schnell vom Ausfall von Wieß erholten, mit Treffern von Luis März (23./29./39.) und erneut Batrenik (34.) sorgten für die Vorentscheidung. Daran änderte auch das zwischenzeitliche 2:4 (36.) von Jannik Kerkien nicht viel.

Mehr als ein Viertel lang ging es auch beim Spiel MSC Malsch gegen MSC Ubstadt-Weiher spannend zu, doch dann löste der Gast aus Ubstadt-Weiher die Aufgabe klar, gewann mit 6 zu 0! Ausschlaggebend für den stark ersatzgeschwächten Tabellenzweiten, bei dem mangels Personals sogar Trainer Sven Zoll selbst aufs Motorrad musste, war ein starkes zweites Viertel mit vier Toren durch einen lupenreinen Hattrick von Marco Weis (23./35., Foulelfmeter/37.) sowie ein Tor von Roman Betke (39.). Ansonsten lieferten die Malscher auf dem eigenen unbequem zu spielenden Platz in einer Hitzeschlacht gut Gegenwehr. So traf der Favorit aus Ubstadt sonst nur noch durch Betke (19.) und Weis (51.) jeweils ein Mal in Viertel eins und drei. „Alles in allem war es ein gutes Spiel von uns. Wir hätten sicher auch ein paar Tore schießen können, was uns aber nicht vergönnt war“, fasste Lukas Schmidkunz, sportlicher Leiter der Malscher zusammen. Und auch die Ubstädter waren nich unzufrieden. „Der Platz hat uns nicht gelegen und wir hatten einen dezimierten Kader. Aber wir haben das gut und schlau gemacht“, sagte der Ubstädter Sportleiter Dominik Hassis nach der Partie.

Im Zeichen einer Regenschlacht stand das Spitzenspiel der Motoball-Bundesliga Süd zwischen dem MSC Puma Kuppenheim und MSC Comet Durmersheim. Bei Gewitter und Starkregen siegten am Ende der Tabellenführer 5:1 (3:0) und festigte Rang eins. Einzig im ersten Viertel kam der Gastgeber aus Kuppenheim mit den Gegebenheiten deutlich besser zurecht und ging durch Jannis Schmitt (4./11.) sowie Max Schmitt (17.) 3:0 in Führung. Danach fand der MSC Comet immer besser in die Partie bot dem Favoriten vor allem mit disziplinierter Defensivarbeit Gegenwehr auf Augenhöhe. Die Folge war ein zwei Viertel lang ausgeglichenes Duell. Erst zu Beginn der Schlussphase, als auf beiden Seiten durch den tiefen Platz die Kräfte etwas nachließen, trafen beide Teams noch einmal. Während für die Hausherren Timm Anselm (68.) und erneut Jannis Schmitt (76.) erfolgreich waren, erzielte Kevin Tritsch (71.) den Anschlusstreffer für die engagierten Gäste.

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Jo Wagner

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