Weinbrenner-Ausstellung in der Krypta: ein kühler Besuch unterm Marktplatz
- Ein Abstecher in die Krypta am Marktplatz bietet an heißen Tagen eine kühle Pause und einen Blick auf Weinbrenners Werk.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Karlsruhe. Wer in der Sommerhitze einen kühlen Ort sucht und dabei etwas über die Stadtgeschichte erfahren will, kann in die Krypta der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz hinabsteigen. Dort läuft bis Freitag, 12. September die Ausstellung Weinbrenner – Architekt und Stadtplaner.
Die Schau des Stadtarchivs stellt Leben und Werk von Friedrich Weinbrenner vor. Im Mittelpunkt steht der Marktplatz mit seinen Bauten. Bei der Eröffnung Ende Juni lobte Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein die Präsentation als kleine, sehr feine Ausstellung.
Warum die Krypta heute zugänglich ist
Die Ausstellung gehört zum Weinbrenner-Jahr zum 200. Todestag. Die Stadt richtete dafür die Krypta her, damit Menschen sie in der Hitze als kühler Ort nutzen können.
Pfarrerin Claudia Rauch bezeichnet die Krypta als einen der nicht klimatisierten kühlsten Orte der Stadt, mit rund 20 Grad bei 40 Grad Außentemperatur. Sie sagte auch, der bisherige Lagerraum sei auf den Punkt fertig geworden für die Ausstellung.
Seit 1958 ist die Krypta zudem Weinbrenners letzte Ruhestätte, die besucht werden kann. Zuvor kam es zu einer Grabschändung am bisherigen Weinbrenner-Grab. Dort versteckten Diebe laut Mitteilung gestohlene Kupferleitungen.
Die Ausstellung öffnet montags bis freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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