Nach der Wahl: Handwerkskammer erhöht Druck auf neue Regierung
- Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 fordert die Handwerkskammer schnelle Reformen und klare politische Signale
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Pfalz. Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag, 22. März, meldet sich das Handwerk deutlich zu Wort: Die Erwartungen an die neue Landesregierung sind hoch – und der Reformdruck wächst.
Handwerk gratuliert – und fordert schnelle Reformen
Rheinland-Pfalz hat gewählt – und hat mit dieser Landtagswahl auch die Weichen für die Weiterentwicklung des pfälzischen Handwerks in den kommenden fünf Jahren gestellt. „Wir gratulieren der CDU und Gordon Schnieder zum Wahlsieg und setzen auch
künftig auf eine gute, konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit mit der Landesregierung“, betont der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz (HWK), Dr. Till Mischler.
Das Ergebnis lasse eine deutliche Mehrheit für die Regierungsbildung erwarten, heißt es von Seiten der HWK. Das müsse nun auch Grundlage für nötige Reformen im Bildungsbereich und zur Entlastung der Wirtschaft sein. Die Erwartungshaltung
im Handwerk sei hoch. Entscheidend sei auch eine zügige Regierungsbildung, damit dringend notwendige handwerkspolitische Maßnahmen rasch umgesetzt werden können.
Große Erwartungen an Bildung und Wirtschaftspolitik
Konkret erwartet die HWK von der neuen Landesregierung sichtbare Fortschritte bei der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sowie höhere Investitionen in den Bildungsbereich. „Die berufliche Bildung ist ein zentraler Pfeiler für die Sicherung des handwerklichen Nachwuchses und damit für die gesamte Gesellschaft“, erklärt der Hauptgeschäftsführer.
Handwerk als Stabilitätsfaktor in der Krise
Auch starke wirtschaftspolitische Impulse zur Gründung und Nachfolgegestaltung von Handwerksbetrieben müssen ganz oben auf die politische Agenda des Landes, fordert Dr. Mischler. „Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher Verwerfungen und insbesondere mit Blick auf die schwierige Lage, in der sich die deutsche Industrie befindet, hat sich das Handwerk immer als Garant für Stabilität
erwiesen – insbesondere in der Pfalz mit ihren ländlich geprägten Strukturen“, unterstreicht er die Bedeutung des Handwerks in der Region.
- Fachkräftemangel, Bildung, Wirtschaft: Das Handwerk sieht dringenden Handlungsbedarf
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Interessenvertretung für rund 18.500 Handwerksbetriebe
Als Körperschaft des öffentlichen Rechts vertritt die HWK die Interessen des gesamten pfälzischen Handwerks und ist zentrale Ansprechpartnerin der Landesregierung, wenn es um die rund 18.500 pfälzischen Handwerksbetriebe, deren Beschäftigten und Auszubildenden geht. Aufgrund ihrer breiten gesellschaftlichen Verankerung nimmt die Handwerkskammer keine Partikularinteressen wahr, sondern hat stets den gesamten Wirtschaftsbereich im Blick. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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