Wahnsinn auf dem Fröhnerhof: U19 des FCK wirft Bayer Leverkusen aus dem Pokal
- Der Jubel der U19 des 1. FC Kaiserslautern kannte nach dem Pokal-Coup gegen Bayer 04 Leverkusen keine Grenzen
- Foto: 1. FC Kaiserslautern
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FCK. Was für ein Pokal-Krimi, was für eine Moral: Die U19 des 1. FC Kaiserslautern hat im DFB-Pokal der Junioren für einen echten Coup gesorgt. Die jungen Roten Teufel bezwangen im Achtelfinale die hoch favorisierte U19 von Bayer 04 Leverkusen nach einer spektakulären Partie mit 6:4 nach Verlängerung und stehen damit im Viertelfinale.
Dabei sprach zunächst einiges für die Gäste. Leverkusen war mit zwei souveränen Siegen und einem Torverhältnis von 10:0 ins Achtelfinale eingezogen. Auch im Sportpark "Rote Teufel" auf dem Fröhnerhof erwischte Bayer den besseren Start: Bereits in der 5. Minute brachte Dustin Buck die Werkself mit 1:0 in Führung.
Doch die Lautrer ließen sich davon nicht beeindrucken. Nur fünf Minuten später vollendete Louis Mohr einen Konter zum 1:1. Als Gabriel Minutillo Leverkusen in der 28. Minute erneut nach vorne brachte, antwortete der FCK diesmal noch schneller: Titus Henseler glich in der 30. Minute aus, ehe Nichita Cucuruz nur zwei Minuten später das Spiel sogar zum 3:2 drehte. Noch vor der Pause schlug Bayer zurück, Burak Kir sorgte in der 41. Minute für das 3:3.
Henseler rettet den FCK in letzter Sekunde
Nach dem Seitenwechsel schien das Pendel wieder zugunsten des Favoriten auszuschlagen. Clinton Wilson erzielte in der 55. Minute das 4:3 für Leverkusen. Dieser Spielstand hatte bis tief in die Nachspielzeit Bestand. Doch die jungen Roten Teufel gaben nicht auf – und wurden für ihre Moral belohnt. In der fünften Minute der Nachspielzeit war erneut Henseler zur Stelle und rettete den FCK mit seinem zweiten Treffer zum 4:4 in die Verlängerung.
Jetzt kippte der Pokalfight endgültig. Schon in der 93. Minute traf Mohr ebenfalls zum zweiten Mal und brachte Kaiserslautern erstmals seit dem 3:2 wieder in Führung. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Hamza Ohran in der 110. Minute: Sein Treffer zum 6:4 machte die Pokalsensation perfekt.
Nach 120 höchst intensiven Minuten durfte die FCK-U19 vor rund 300 Zuschauern auf dem Fröhnerhof den Einzug ins Viertelfinale feiern. Für Leverkusen endete dagegen eine beeindruckende Pokalserie abrupt: Zuvor hatte die Werkself Hildesheim mit 4:0 und Carl Zeiss Jena mit 6:0 ausgeschaltet.
Für die Lautrer geht damit eine bemerkenswerte Pokalreise weiter. Schon zum Auftakt hatte der FCK auswärts bei RB Leipzig mit 4:3 gewonnen, anschließend folgte ein 3:1 nach Verlängerung gegen Holstein Kiel. Gegen Leverkusen bewies die Mannschaft nun erneut, dass sie sich auch von Rückständen und namhaften Gegnern nicht aus der Ruhe bringen lässt. [red]
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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