Hochspannung und Adrenalin pur: TuS 04 KL-Dansenberg gegen TV Offenbach

Marco Holstein avancierte in letzter Sekunde zum Matchwinner | Foto: TuS Dansenberg/gratis
  • Marco Holstein avancierte in letzter Sekunde zum Matchwinner
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Dansenberg. Nach einer regelrechten Abwehrschlacht mit einem spektakulären Finish holt der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg einen glücklichen 24:23-Heimsieg gegen den TV Offenbach, der zwei sichergeglaubte Auswärtspunkte in den letzten 75 Sekunden fahrlässig aus der Hand gab. Marco Holstein erzielte eine Sekunde vor der Schlusssirene den frenetisch gefeierten Siegtreffer.

Von Beginn an war beiden Teams anzumerken, dass es um viel ging. Der TuS wollte unbedingt die vierte Niederlage in Folge vermeiden, verkrampfte aber zu oft in seinen Offensivaktionen und musste die Gäste von der Queich, die hart verteidigten und in der Offensive mit ihren flinken Angreifern konsequent das 1-gegen-1 suchten, ziehen lassen. Während auf Offenbacher Seite der gefährlichste Rückraumschütze Christoph Kunz immer wieder in Wurfposition gebracht wurde, unterliefen den Schwarz-Weißen einige technische Fehler zu viel in ihren Angriffsbemühungen. Dazu kam eine überschaubare Chancenverwertung, so dass der TVO durchgängig die Nase vorn hatte.

Nach 16 Spielminuten standen erst vier Treffer auf TuS-Seite zu buche, so dass sich TuS-Coach Theo Megalooikonomou genötigt sah beim Stand von 4:8 eine erste Team-Auszeit zu nehmen. Danach wurde es kurzfristig besser, doch nach dem 7:9 (19.) wuchs der Rückstand bis zum 8:12 (25.) wieder auf vier Tore an. Durch Treffer von Timo Holstein und zwei Mal Robin von Lauppert verkürzte der TuS zum 11:12-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel begann die beste Dansenberger Phase. Trotz einer frühen zweiten Zeitstrafe für Christopher Seitz (35.), übernahm der TuS mehr und mehr die Spielkontrolle. Das 14:13 (39.) durch Felix Dettinger markierte die erste Dansenberger Führung, die derselbe Spieler zehn Minuten später mit einem Doppelschlag zum 19:16 (50.) ausbaute. Mit der dritten Zeitstrafe gegen Routinier Christopher Seitz (53.) kam allerdings ein Bruch in das Spiel der Hausherren. Offenbach holte das Momentum zurück auf seine Seite und wandelte den 3-Tore-Rückstand innerhalb von nur acht Minuten in einen 2-Tore-Vorsprung um (20:22, 58.). Nach einer Zeitstrafe gegen Robin von Lauppert und den im Anschluss durch Nico Bader verwandelten Siebenmeter, schien das Spiel beim Stand von 21:23 und nur noch 75 Sekunden auf der Uhr zu Gunsten der Gäste entschieden. Doch der TuS stemmte sich gegen die drohende Niederlage.

Timo Holstein wurde beim Kempaversuch von seinen Gegenspieler Luca Metz von den Beinen geholt, was folgerichtig mit einer Zeitstrafe und Siebenmeter geahndet wurde. Der Gefoulte vollstreckte selbst und verkürzte auf 22:23 (59:05). Im folgenden Angriff unterlief den Gästen ein genauso unnötiger wie folgenschwerer Ballverlust. Den daraus entstehenden Konter vollendete Jan Simgen auf Pass von Marco Holstein zum viel umjubelten 23:23-Ausgleich. Und noch immer waren 30 Sekunden zu spielen. Der TVO versuchte nun die Zeit herunterzuspielen und brachte dennoch Linksaußen Nico Bader in Wurfposition, der aber am gut reagierenden TuS-Keeper Simon Gabrys scheiterte.

Gedankenschnell legte TuS-Coach Theo Megalooikonomou die grüne Karte, bei allerdings nur noch drei Sekunden Restspielzeit. Im 5-gegen-5 sollte mit einem Pass innerhalb dieser kurzen Zeitspanne sollte zumindest noch ein Wurfversuch möglich sein. Gesagt getan! Schneller Pass von Felix Dettinger kurz vor der Mittellinie zum durchstartenden Marco Holstein, der mit maximaler Entschlossenheit und einem strammen Sprungwurf vorbei am verdutzten TVO-Keeper Florian Pfaffmann ins kurze Eck einnetzte. 24:23 - Sirene - Ende!

Im Anschluss brachen alle Dämme nach einem nicht mehr für mögliche gehaltenen doppelten Punktgewinn. Für die Gäste maximal unglücklich, für den TuS der erhoffte Befreiungsschlag, der für den Rest der Saison Auftrieb geben sollte, das gesteckte Saisonziel noch zu erreichen. red

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Autor:

Monika Klein aus Kaiserslautern

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