Handball: Start-Ziel-Sieg in Mülheim – Dansenberg in Spitzengruppe
- Sorgte für Entlastung im Rückraum: der vierfache Torschütze Jan Simgen
- Foto: TuS/Patrick Becker/gratis
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Dansenberg. Einen verdienten Auswärtssieg feierte der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg beim HB Mülheim-Urmitz. Beim 31:29 (16:11) überzeugte das Team von TuS-Trainer Theo Megalooikonomou insbesondere in der ersten Spielhälfte. Mit 10:4 Punkten rangiert der TuS vor dem Westpfalz-Derby in heimischer Halle gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter SG Zweibrücken auf dem 3. Tabellenplatz.
Der TuS erwischte den besseren Start, führte schnell mit 3:0 (4.) und blieb auch in der Folgezeit, gestützt auf eine kompakte Abwehr mit einem aufmerksamen Simon Gabrys zwischen den Pfosten, er vertrat den am Finger verletzten Stammtorhüter Michael Hoppe, durchgehend in Führung. Eine siebenminütige torlose Phase nach dem 8:12 (20.) überstanden die Schwarz-Weißen nahezu unbeschadet, um ihrerseits bis zum Seitenwechsel nochmals nachzulegen. Mit Ablauf der ersten Halbzeit erzielte Jan Simgen nach einer schönen Ballstafette den 16:11 Pausenstand.
Spannendes Duell
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Spielgeschehen grundlegend. Die Gastgeber erhöhten Schlagzahl und Risiko und weil die TuS-Defensive nun nicht mehr so konsequent in die Zweikämpfe kam, entwickelte sich bis zur 45. Spielminute (28:24) ein Duell mit „offenem Visier“, das den TuS aber stets in Führung liegend sah. Trafen beide Teams in diesen wilden 15 Minuten zusammen 25 Mal, so blieben Torerfolge in der Schlussviertelstunde Mangelware. Der TuS verteidigte verbissen seinen Vorsprung, sah beim 30:26 (53.) durch Youngster Vincent Uben schon wie der sichere Sieger aus, um nur vier Minuten später beim 30:29-Anschlusstreffer (58.) der Hausherren wieder zittern zu müssen. Dass Ben Kölsch, mit neun Treffern der erfolgreichste TuS-Torschütze, bereits zwei Minuten vor Spielende der letzte Treffer gelingen sollte (31:29), passte zur chaotischen Crunchtime.
Neben Torhüter Simon Gabrys (17 Paraden) und dem neunfachen Torschützen Ben Kölsch überzeugten mit weiteren 15 Rückraumtoren Henry Hofmann (6 Tore), Vincent Uben (5) und Jan Simgen (4). An der mangelhaften Trefferquote über die Außenpositionen gilt es vor dem Spitzenspiel gegen die SG Zweibrücken genauso zu arbeiten wie am Umschaltspiel, das trotz zahlreicher Torhüterparaden und Ballgewinnen in der eigenen Hälfte viel zu selten stattfand.
Der Sportliche Leiter Ivan Vukas war unter dem Strich zufrieden: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, haben aber in der ersten Viertelstunde nach der Pause die Intensität in der Abwehr nicht mehr hoch halten können. Zum Ende hin waren wir dann im Angriff zu nervös und nicht mehr klar genug in unseren Abläufen. Aber dennoch bin ich zufrieden, dass die Jungs den Sieg nach Hause gebracht haben und sich verdientermaßen belohnt haben. Jetzt freuen wir uns auf das Westpfalz-Derby gegen den Spitzenreiter SG Zweibrücken.“ red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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