FCK-Trainer Boris Schommers vor dem Magdeburg-Spiel
"Das wird eine Wundertüte"

Boris Schommers
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FCK. Nachdem das letzte Spiel des 1. FC Kaiserslautern nun schon über zwei Monate her ist - eine Woche nach dem 3:3-Remis gegen Meppen am 7. März wurde der Spielbetrieb unterbrochen - geht es am Samstag also weiter. Um 14 Uhr wird das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg im Heinz-Krügel-Stadion angepfiffen. Für den Coach der Roten Teufel, Boris Schommers, sozusagen der persönliche Rückrundenbeginn. Schommers' erstes Spiel auf dem Betzenberg war im vergangenen September gegen Magdeburg.

Gerade für die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern werden die kommenden elf Spiele sich extrem zu den vorherigen Spielen unterscheiden. Schließlich sind die Roten Teufel sowohl im Fritz-Walter-Stadion, als auch auswärts eine starke Unterstützung der Fans gewohnt. Auch ihr Trainer Boris Schommer weiß das: "Es ist ein herber Verlust, weil wir immer einen geilen Support zuhause und auswärts haben." Allerdings habe er seine Mannschaft auf dieses Geisterspiel-Szenario so gut vorbereitet wie nur möglich. Zweimal habe die Mannschaft im elf gegen elf, so gut es nach den Vorgaben möglich war, im Stadion gespielt. Auch die Anreise, die Kabinenbesetzung und die Ansprache vor kleineren Gruppen und nicht vor der gesamten Mannschaft sei "geprobt" worden. 

Wie war die "Corona-Vorbereitung" verlaufen? 

Es sei eine andere Vorbereitung gewesen, die ein hohes Maß an Flexibilität eingefordert habe. Da jedoch alle anderen Mannschaften mit denselben Umständen zu kämpfen hätten, sieht er darin kein Problem. "Grundsätzlich beginnt jedes Spiel bei 0:0. Ich kann nur sagen, dass wir die Pause aus meiner Sicht gut genutzt haben. Dass die Mannschaft fit sein wird, dass die Mannschaft auf das erste Spiel brennt und dass die Mannschaft sich sehr freut, dass wir wieder in den Spielbetrieb einsteigen", sagte Schommers. Dabei habe auch das Trainerteam die vergangenen Woche genutzt, um alle Spiele nach der Winterpause aufzuarbeiten. Gerade im Hinblick auf die ärgerlichen Unentschieden gegen Waldhof Mannheim und den SV Meppen. Dabei wurde gemeinsam mit den Spielern auch analysiert wie das Team künftig "konsequenter, cleverer und abgebrühter agieren muss, um in den letzten Minuten auch mal einen Sieg festzuhalten." 

Die Tabellensituation in der 3. Liga

Aufgrund der prekären Tabellensituation, Platz 14 mit 34 Zählern und nur zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge, stellt sich natürlich die Frage, ob die Mannschaft sich der Situation bewusst ist. "Das ist uns bewusst", betonte der Trainer, "und wir haben die vielen Unentschieden, die gefühlte Niederlagen waren, analysiert und aufgearbeitet." Die Mannschaft wolle sich aber zurückkämpfen und die Spieler freuten sich auf die englischen Wochen. Da nun elf wichtige Spiele vor der Mannschaft lägen, müsse der Start in den Restart der Liga am Samstag gut verlaufen. 

Der Gegner 1. FC Magdeburg

Natürlich hätten die üblichen Analysen des Gegners stattgefunden, allerdings mache gerade die Corona-bedingte Pause das Spiel am Samstag zu einer "Wundertüte". Grundsätzlich sei es aber eine gegnerische Mannschaft, die gut verteidigt und wenige Tore zulässt. Auch gebe es einige gute Einzelspieler, die immer wieder torgefährlich sind. Der Fokus liege letztlich aber darauf, "dass wir gut in das Spiel hinein finden." 

Die Mannschaft während der Corona-Pandemie

Boris Schommers attestierte seinem Team ein "gutes und professionelles Verhalten": Weder in der Mannschaft noch im (familiären) Umfeld habe es Coronafälle gegeben. Nun befindet sich die Mannschaft in der angeordneten Quarantäne vor den Spielen und auch das funktioniere bisher sehr gut. "Es gibt schlimmeres, als hier im Fritz-Walter-Stadion eingeschlossen zu sein", scherzte der FCK-Trainer. Die Mannschaft sei in einem Hotel in Kaiserslautern untergebracht. "Dort können sich die Spieler im Rahmen der Vorgaben auch bewegen", erklärt er. Das schweiße die Mannschaft auch mehr zusammen. 

Der Gehaltsverzicht

Heute Morgen, kurz vor der Pressekonferenz, gab der 1. FC Kaiserslautern bekannt, dass auch seine Spieler auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. Schommers befand, dass dies ein "tolles Zeichen der Mannschaft" sei.

Der Kader am Samstag

Selbstverständlich äußerte sich der Trainer nicht zur Aufstellung oder dem Kader am Samstag. Allerdings ist eines sicher: Lukas Gottwald wird nach seiner schweren Verletzung sicher nicht dabei sein und auch Simon Skarlatidis werde wegen Adduktorenproblemen "sehr fraglich" sein. uck

Autor:

Tim Altschuck aus Kaiserslautern

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