Betze-Frust statt Weihnachtsfrieden: FCK hängt in Abwärtsspirale fest

FCK-Torwart Julian Krahl am Boden nach der Partie gegen den FC Magdeburg. Das Bild entbehrt nicht einer gewissen Symptomatik der vergangenen Wochen. | Foto: Jens Vollmer
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  • FCK-Torwart Julian Krahl am Boden nach der Partie gegen den FC Magdeburg. Das Bild entbehrt nicht einer gewissen Symptomatik der vergangenen Wochen.
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FCK. Der 1. FC Kaiserslautern kommt einfach nicht mehr aus dem tiefen Loch der letzten Wochen und Monate heraus. Gegen den Angstgegner FC Magdeburg setzte es eine letztlich verdiente 2:3-Heimniederlage zum Ende der Vorrunde. Damit überwintern die Roten Teufel mit 27 Punkten auf Platz 7.

Nach dem viel diskutierten Hardcore-Catenaccio beim 0:0 in Bielefeld versprach Trainer Torsten Lieberknecht den Fans wieder das engagierte Heimgesicht seiner Mannschaft. Von diesem war jedoch in der ersten Halbzeit nur in den ersten 20 Minuten etwas zu sehen. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt zeigten allerdings die reifere Spielanlage.

Atik schaltet und waltet nach Belieben

Als hätten sie es vorher nicht eingetrichtert bekommen, dass man die Kreise von Magdeburgs Baris Atik bestmöglich einengen sollte, durfte der gegen den FCK ohnehin immer bis unter die Haarspitzen motivierte Topspieler auf der linken Seite schalten und walten, wie er wollte. Die ihm gewährten Freiheiten waren schon sehr verwunderlich.

Folgerichtig erzielte der überragende Atik in der 22. Minute die 1:0-Führung für den FCM. Die Hausherren taumelten in der Folge und erhielten durch das 0:2 von Mateusz Zukoswki in der 35. Minute den nächsten Nackenschlag. Noch vor der Pause hätten die abstiegsbedrohten Gäste locker den dritten Treffer nachlegen können. Bei den Pfälzer ging zu der Zeit gar nichts mehr.

Die Fans des FC Magdeburg gedachten am Jahrestag der furchtbaren Tragödie auf dem Weihnachtsmarkt den Opfern | Foto: Ralf Vester
  • Die Fans des FC Magdeburg gedachten am Jahrestag der furchtbaren Tragödie auf dem Weihnachtsmarkt den Opfern
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Das dritte Gegentor ließ nach dem Seitenwechsel nicht lange auf sich warten. Mit dem 0:3 durch Alexander Nollenberger in der 49. Minute schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Doch das aus heiterem Himmel erzielte 1:3 durch Daniel Hanslik in der 53. Minute zündete den Betze noch einmal an. So sehr, dass nach dem kurz darauf von Marlon Ritter verwandelten Strafstoß zum 2:3 (57.) für kurze Zeit sogar die komplette Wende möglich schien.

Strohfeuer nach den Anschlusstreffern erlischt schnell

Aber das Strohfeuer endete ebenso schnell, wie es sich entzündet hatte. Der FCK bemühte sich zwar um den Ausgleich, wurde aber nicht mehr wirklich gefährlich. Die Einwechslungen verpufften mangels Qualität einmal mehr komplett. Von der Bank kommen seit Wochen keinerlei Impulse. Der FC Magdeburg schaukelte den unterm Strich verdienten Sieg nach Hause und konnte über drei Big Points in der Pfalz jubeln.

Statt zum Abschluss der Hinrunde noch einmal drei Punkte zu hamstern und mit einem positiven Grundgefühl in die kleine Weihnachtspause zu gehen, stehen die Lautrer mit leeren Händen da und schmoren mit diesem weiteren Dämpfer erstmal für vier Wochen im eigenen Saft, ehe es zu Hause gegen Hannover 96 weitergeht.

Knüppelhartes Programm zum Rückrundenstart

Gleich zu Beginn der Rückrunde wartet mit den Niedersachsen, Schalke, Elversberg und Darmstadt gleich ein knüppelhartes Programm auf die Roten Teufel, das nur wenige bis gar keine Punkte verspricht. Geruhsame Weihnachten sehen anders aus, die Pause könnte für Trainer und Mannschaft etwas ungemütlicher ausfallen. Die Bilanz der Vorrunde und der Ausblick auf die Rückrunde aus Sicht des Wochenblatts Kaiserslautern folgt. rav

Plan aufgegangen, Anspruch verfehlt: Nullnummer des FCK sorgt für Diskussionen
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FCK-Torwart Julian Krahl am Boden nach der Partie gegen den FC Magdeburg. Das Bild entbehrt nicht einer gewissen Symptomatik der vergangenen Wochen. | Foto: Jens Vollmer
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Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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