Ingenieurkammer ehrt die Gewinner im Landeswettbewerb „Junior.ING“
Schüler überzeugen mit schwungvollen Ideen

Dipl-Ing. Katharina Häuser, Volker Tschiedel und Bernhard Bremm vom Bildungsministerium Rheinland Pfalz und Kammervizepräsident Dr. Uwe Angnes (hintere Reihe v. l.) gratulierten den Schülerteams des Hohenstaufen-Gymnasium zu ihren hervorragenden Platzierungen  | Foto: Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz/Kristina Schäfer
  • Dipl-Ing. Katharina Häuser, Volker Tschiedel und Bernhard Bremm vom Bildungsministerium Rheinland Pfalz und Kammervizepräsident Dr. Uwe Angnes (hintere Reihe v. l.) gratulierten den Schülerteams des Hohenstaufen-Gymnasium zu ihren hervorragenden Platzierungen
  • Foto: Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz/Kristina Schäfer
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Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Die Sieger des Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ stehen fest. Bei dem Wettbewerb der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz und des Bildungsministeriums hatten Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, funktionstüchtige Achterbahnmodelle zu bauen, die von einer Expertenjury begutachtet und bewertet wurden. Hierbei erreichten auch zwei Teams vom Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern Top-Platzierungen.
Die Zwölftklässler Kolya Saß und Fabian Vollrath belegten mit ihrem Modell „The Red Devil“ den vierten Platz in der Alterskategorie II. Den zwölften Platz erreichten Nico Blauth und Victor Thurnes mit dem Modell „H-Force“. Die beiden ersten Plätze belegten Lenonard Nalbach aus der Grundschule Malborn in der Alterskategorie I sowie Teresa Kollmann und Yasmina Simon von der BBS Wittlich in der Alterskategorie II. Sie qualifizierten sich damit für den bundesweiten Wettbewerb in Berlin. Dort treten sie im Juni gegen die Sieger aus 14 weiteren Bundesländern an.
Außerdem vergab die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis für Nachhaltigkeit. Diesen erhielten die Fünftklässler Lorenz Bruchhold, Malte Theiß und Benno Wittke vom Siebenpfeiffer Gymnasium in Kusel für ihr Modell „Recycling Racer“, das sie aus Plastikmüll fertigten.
Passend zum diesjährigen Wettbewerbsmotto „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ fand nun die Preisverleihung im Holiday Park im pfälzischen Haßloch statt. Die erfolgreichen Nachwuchsingenieure aus Kaiserslautern wurden bei einer feierlichen Veranstaltung für ihre Leistungen geehrt und erhielten für ihre Platzierungen zudem eine Geldprämie in Höhe von je 50 Euro. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, eine Achterbahn zu entwerfen und ein entsprechendes Modell zu bauen. Die Achterbahn sollte aus Fahrbahn und Tragkonstruktion bestehen. Dabei durfte das Modell eine Grundfläche von 30 x 60 Zentimetern sowie eine Höhe von
40 Zentimetern nicht überschreiten. Bei der Gestaltung waren der Fantasie der jungen Konstrukteure keine Grenzen gesetzt. Als Baumaterialien durften die Schülerinnen und Schüler lediglich einfachste Materialien verwenden, die ohne Maschinen bearbeitet werden können, wie Papier, Folie, Kleber, Schnur und Stecknadeln. Zusammen mit dem Modell mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Kugel einreichen. Das fertige Modell musste bei der Jury einem Funktionstest standhalten, bei dem die Kugel auf der Fahrbahn vom Startpunkt bis zum Endpunkt gelangen musste.
Dr.-Ing. Uwe Angnes, Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, war begeistert über die Vielzahl der eingereichten Modelle und die phantasievollen Namen: „Es ist erfreulich, dass der Wettbewerb auf so reges Interesse bei den Schülerinnen und Schülern stößt, die durch ihre Beteiligung am Wettbewerb mit viel Freude Schulfächer wie Mathematik, Physik oder Informatik praktisch anwenden. Durch die Arbeit an ihren kreativen Modellen erfahren sie, wie das Wissen aus einzelnen Schulfächern auch für eine spätere Karriere von Bedeutung sein kann.“ Dies gelte ganz besonders für den Ingenieurberuf, bei dem dringend Nachwuchs mit genau diesen Talenten gesucht werde, ergänzte die beratende Ingenieurin Katharina Häuser.
Auch Bernhard Bremm vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Nachwuchsingenieurinnen und –ingenieure und überbrachte die besten Grüße von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, der Schirmherrin des Wettbewerbs: „Im Wettbewerb habt ihr erleben können, wie spannend der MINT-Bereich ist. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind Bereiche, die wir in Rheinland-Pfalz stärken wollen. Deshalb brauchen wir auch Nachwuchstalente wie euch. Rheinland-Pfalz soll zu einem starken MINT-Land werden. Und vielleicht entscheidet ihr euch ja auch später für den Ingenieurberuf – das Zeug dazu habt ihr in jedem Fall.“
Bereits zum zwölften Mal lobte die Ingenieurkammer den erfolgreichen Schülerwettbewerb aus. Die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer erfolgte in zwei Gruppen – die Alterskategorie I umfasste Modelle der ersten bis achten Klasse, die Alterskategorie II die Einsendungen ab der neunten Klasse. Die Erstplatzierten der beiden Altersgruppen qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb in Berlin. Dort treten die besten Achterbahnbauer aus Rheinland-Pfalz gegen die erfolgreichsten Nachwuchsingenieure aus 14 weiteren Bundesländern an. Die Bundespreisverleihung findet am 14. Juni in Berlin statt.ps
Weitere Informationen:

unter www.junioring.ingenieure.de

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Autor:

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