Schon wieder Diebstahl: Jetzt verschwindet sogar die Osterhäsin
- Die beliebte Osterhäsin schmückte jahrelang den Ortseingang – jetzt ist sie spurlos verschwunden
- Foto: Thorsten Peermann/gratis
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Erzhütten-Wiesenthalerhof. "Wer macht so etwas?" Thorsten Peermann kann nur den Kopf schütteln. Seit mindestens zehn Jahren befestigt er Schilder mit einer Osterhäsin und einem Osterhasen an den beiden Willkommen-Schildern des Ortsbezirks. Nun hat er am Dienstag, 14. April, festgestellt, dass die Osterhäsin gestohlen wurde. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte.
Es ist zu einem schönen Usus geworden, dass Peermann rund um die Ostertage die "Herzlich willkommen"-Schilder an den beiden Ortseingängen mit den beiden Hasenmotiven schmückt. Auch, dass seine Frau Petra Janson-Peermann gemeinsam mit den Kindern der örtlichen Grundschule Plakate mit Ostermotiven gestaltet, die dann an den Straßenlaternen der Durchgangsstraße aufgehängt werden. "Das ist ein schöner Osterschmuck zur Freude aller Hütter Bürger und Besucher", hält er fest.
- Mit viel Engagement gestaltet Petra Janson-Peermann mit den Schulkindern Ostermotive, die an den Masten der Straßenlaternen befestigt werden
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Nicht nur die Osterhäsin wurde gestohlen
- Ortsvorsteher Thorsten Peermann ist wütend. Das Foto zeigt ihn mit dem Osterhasen am anderen Ende von Erzhütten-Wiesenthalerhof
- Foto: Thorsten Peermann/gratis
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Als er nun nach den Ferien die Dekorationen entfernen wollte, stellte er fest, dass die Häsin am Ortseingang von Erfenbach kommend mindestens seit 7. April fehlt. Das belegt ein Foto, das er im Zuge des fehlenden Ortsschildes in unmittelbarer Nähe aufgenommen hat. Dieses Schild mit der Aufschrift "Universitätsstadt Kaiserslautern" wurde vor rund vier Monaten erstmals und gerade erst kürzlich wieder gestohlen.
- Die beliebte Osterhäsin schmückte jahrelang den Ortseingang – jetzt ist sie spurlos verschwunden
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Peermann vermutet, dass Häsin und Schild zum gleichen Zeitpunkt entfernt wurden. Aber: "Was mache ich damit? Ich kann damit doch gar nichts anfangen", schimpft er. Von einem Souvenirjäger geht er nicht aus, da die allgemeine Schildbeschriftung ohne Bezug zu dem Bezirk einen sentimentalen Grund eher unwahrscheinlich mache. Auch handele es sich ja nicht um einen lustigen oder kuriosen Ortsnamen, die schon so manchen Schilderdieb auf den Plan gerufen haben. Ebenso schließt er einen schlechten Aprilscherz aus, da das Schild immer noch verschwunden und nicht wieder aufgetaucht ist.
Polizei hat Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen
Darüber hinaus seien die Schilder fest mit den Holmen verschraubt. "Ohne Werkzeug oder Schraubenzieher kann man sie gar nicht abmontieren. Da muss man schon einige Minuten investieren", hält Peermann fest. Überhaupt sieht er keinen Sinn in diesem Tun. "Man kann sich die Osterhäsin ja im gesamten Umkreis nicht in den Vorgarten stellen." Denn er hat die Vorfälle nicht nur in den sozialen Medien gestreut, sondern auch zur Anzeige gebracht. Die Polizei hat bereits mit den Ermittlungen begonnen und einen Zeugenaufruf gestartet.
Der Ortsvorsteher ärgert sich auch über den Verlust, denn der Ortsbeirat hatte bei der Anschaffung rund 350 Euro pro Schild berappt. "Jetzt müssen wir eventuell eine Ersatzbeschaffung machen." Etwas Hoffnung, dass sich Zeugen melden und die Häsin und das Schild wieder auftauchen, will er noch nicht aufgeben.
Er beschreibt die Figuren als jeweils circa 1,2 Meter hoch. Die Motive seien auf eine etwa vier Millimeter dicke Aluplatte mit Bohrungen für die Befestigungsschrauben geklebt. Wer Beobachtungen gemacht hat, kann sich bei ihm per E-Mail an peermann@kabelmail.de oder telefonisch an die Polizei unter 0631 369-14299 wenden.
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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