30.000 Euro fürs Tierheim Kaiserslautern: Fördergeld für mehr Sicherheit im Hundebereich
- Umweltministerin Christine Schneider (Mitte) überreichte dem Tierheim Kaiserslautern einen Förderbescheid über rund 30.000 Euro.
- Foto: Kreisverwaltung KL/gratis
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Kaiserslautern. Gute Nachrichten für das Tierheim Kaiserslautern: Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider hat dem Tierschutzverein Kaiserslautern und Umgebung einen Förderbescheid über rund 30.000 Euro überreicht. Mit dem Geld soll der Hundebereich am Tierheim im Einsiedlerhof modernisiert werden, um den Umgang mit verhaltensauffälligen Hunden sicherer zu gestalten und gleichzeitig das Tierwohl zu verbessern.
Ministerin übergibt Förderbescheid an Tierschutzverein
Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider hat am Mittwochmittag, 8. Juli, einen Förderbescheid in Höhe von rund 30.000 Euro an den Tierschutzverein Kaiserslautern und Umgebung e.V. übergeben. Die Freude beim Tierschutzverein war groß, Vorsitzende Anne Knauber bedankte sich bei allen herzlich.
Mit vor Ort waren auch der Erste Kreisbeigeordnete Jan Schneider und der zuständige Mitarbeiter des Veterinäramtes der Kreisverwaltung, Jonathan Schmitt. Das Veterinäramt hatte den Förderantrag mit einer Stellungnahme unterstützt.
Die Ministerin bedankte sich für die geleistete Arbeit beim Team des Tierheims und betonte deren Wichtigkeit. Schneider, der auch für das Veterinäramt zuständig ist, sagte, es sei ihm eine „Herzensangelegenheit und er freue sich auf die Zusammenarbeit“.
Tierheim reagiert auf steigende Zahl verhaltensauffälliger Hunde
In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Hunde mit erheblichen Verhaltensauffälligkeiten in rheinland-pfälzischen Tierheimen deutlich zugenommen. Diese Tiere benötigen neben einem erhöhten Betreuungsaufwand auch spezielle bauliche Voraussetzungen, die die Sicherheit der Mitarbeitenden, als auch das Wohl der Tiere dauerhaft gewährleisten.
Das Tierheim Kaiserslautern nimmt deshalb entsprechende Anpassungen des Hundebereichs vor, um beispielsweise ein kontakt- und gefahrloses Schleusen und Umsetzen der Tiere zu ermöglichen.
Neue Anlagen sollen Ausbrüche verhindern
Hierzu sollen bestehenden und neu zu errichtende Ausläufe mit geeigneten Übersteigschutzvorrichtungen ausgestattet werden. Dadurch soll das Überwinden der Zäune durch besonders agile oder stressbelastete und das Risiko von Ausbrüchen sowie daraus resultierenden Gefährdungen für Mensch und Tier verhindert werden.
Insgesamt kostet die Maßnahme 39.000 Euro, das Landwirtschafts- und Umweltministerium fördert die Maßnahmen mit knapp 30.000 Euro. red/lmo
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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