Claudio Zettel zeigt Szenarien auf
Wie werden wir künftig arbeiten?
- Heute schon gilt es die Weichen für die Arbeit von morgen zu stellen.
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„Wir können nicht vorhersagen, welche Arbeitswelt kommt, aber wir können heute die Bedingungen bestimmen, die sie formen werden.“ So lautet eine Aussage von Dr. Claudio Zettel, Experte für die „Arbeit der Zukunft“ beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er wird am Donnerstag, 19. Februar, ab 18 Uhr im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer der Pfalz, Im Stadtwald 15, Kaiserslautern, zu Gast sein.
Interdisziplinäre Szenarien
Zettel hält als ein Fazit seiner Forschung fest: „In der Unbestimmtheit der Arbeitswelt von morgen liegt eine Riesenchance: Heute die Weichen zu stellen für das, was uns morgen erwartet.“ Die Weichen stellen, das ist nach seinen Worten möglich mit Hilfe der Szenariobildung. Im Team mit anderen Wissenschaftlern hat Zettel fünf Szenarien zur Zukunft der Arbeit entwickelt - interdisziplinär gedacht, mit Einflüssen aus Wissenschaft, Unternehmenskultur und Science-Fiction. Diese Szenarien bezeichnet er als Navigationsinstrument. Sie veranschaulichten, welche Arbeitswelten möglich sein könnten, ohne einen festen Kurs vorzugeben. Sicher, die Zukunft der Arbeit bleibe offen, „doch mit gezielten Deskriptoren können wir plausible Pfade kartieren und bewusst wählen“, sagt Zettel.
Arbeit verändert sich grundlegend
Unter dem Titel „Die Zukunft ist mehr als Arbeit – Szenarien aus Wahrscheinlichkeit und Science-Fiction“ wird Claudio Zettel – auch anhand von praktischen Beispielen - darlegen, in welche Richtung sich die Berufs- und Arbeitswelt voraussichtlich entwickeln, welchen Wert der Arbeit am Ende dieses Jahrhunderts zukommen wird, welche großen Veränderungen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu erwarten sind.
Zeit für Fragen
Nach dem Vortrag bleibt Zeit für Fragen und Diskussion. Es werden Getränke und Snacks angeboten.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Dazu laden ein Fachbereich Arbeitswelt im Bistum Speyer und DGB, Region Pfalz, in Kooperation mit der Handwerkskammer der Pfalz, Kolpingwerk und Evangelischer Arbeitsstelle für Bildung und Gesellschaft.
Autor:Regina Wilhelm aus Speyer |
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