Tuning-Kontrollen zum Saisonstart am Car-Friday: Polizei zieht Bilanz
- Zum Start der Tuning-Saison kontrollierte die Polizei in der Westpfalz zahlreiche Fahrzeuge. Viele Autos hatten keine gültige Betriebserlaubnis, zudem stoppten die Beamten mehrere Raser.
- Foto: Polizeipräsidium Westpfalz
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Westpfalz. Am Freitag, 3. April, hat die Polizei zum sogenannten „Car-Friday“ in der gesamten Westpfalz umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Einsatzkräfte nahmen gezielt getunte Fahrzeuge unter die Lupe und prüften deren Verkehrssicherheit.
Rund 150 Fahrzeuge gerieten in die Kontrollen der Polizeidirektionen Pirmasens und Kaiserslautern. Etwas mehr als ein Drittel der überprüften Autos hatte keine gültige Betriebserlaubnis mehr. Die Beamten beobachteten dabei Veränderungen vom rein optischen Tuning über Fahrwerksumbauten und veränderte Abgasanlagen bis hin zu leistungssteigernden Eingriffen. Insgesamt ahndete die Polizei etwa 80 Ordnungswidrigkeiten und registrierte sechs Straftaten, darunter Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschungen und Kennzeichenmissbrauch.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Fahrverhalten der Szene. Rücksichtslose Manöver, illegale Rennen und gefährliche Fahrweisen sollten frühzeitig unterbunden werden. Mit zivilen Fahrzeugen der Geschwindigkeitsüberwachung stoppten die Einsatzkräfte rund 15 Temposünder. In zwei Fällen wurden Spitzenwerte von bis zu 230 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen, was nun Fahrverbote nach sich ziehen dürfte. Insgesamt fällt die Bilanz positiv aus, wie das Polizeipräsidium Westpfalz berichtet.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |