Psychischer Ausnahmezustand: Mann greift Bundespolizei am Hauptbahnhof an
- Am Donnerstag fiel gegen ein 38-jähriger Mann im Hauptbahnhof durch aggressives und aufbrausendes Verhalten auf
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Kaiserslautern. Am Donnerstag, 9. April, fiel gegen 15.30 Uhr ein 38-jähriger Mann im Hauptbahnhof durch aggressives und aufbrausendes Verhalten auf.
Eine Streife der Bundespolizei sprach den Deutschen an. Der Mann verweigerte jede Kooperation und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Bei der anschließenden Durchsuchung zur Feststellung seiner Personalien beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten und leistete Widerstand. Die Polizisten legten dem Mann schließlich Handschellen an und brachten ihn zur Dienststelle.
Auch dort beruhigte sich der 38-Jährige nicht. Die Feststellung seiner Identität war laut Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern nur im gefesselten Zustand per Fingerabdruckabgleich möglich. Da sich der Mann offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, übergaben ihn die Beamten gegen 16.40 Uhr dem Ordnungsamt mit dem Ziel einer Vorstellung in einer Fachklinik. Gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |