Polizei kontrolliert NYPD? Frühlingswetter lockt Tuning-Fans auf die Straße
- Ein besonders auffälliger Fall sorgte für erstaunte Blicke: Ein originalgetreu gestaltetes Streifenfahrzeug des New York Police Department war auf deutschen Straßen unterwegs.
- Foto: Polizeiautobahnstation Kaiserslautern
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Kaiserslautern. Am Sonntag, 22. März, zeigte sich in Kaiserslautern nicht nur der Frühling von seiner sonnigen Seite. Auch zahlreiche Fahrer getunter Fahrzeuge nutzten das Wetter für Ausfahrten. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern war deshalb am gesamten Wochenende verstärkt im Einsatz und kontrollierte mehrere auffällig umgebaute Autos.
Ein besonders auffälliger Fall sorgte für erstaunte Blicke: Ein originalgetreu gestaltetes Streifenfahrzeug des New York Police Department war auf deutschen Straßen unterwegs. Schriftzüge, Wappen und das komplette Erscheinungsbild erinnerten an ein echtes US-Polizeiauto. Was in New York für Ordnung steht, ist hierzulande jedoch verboten. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Nach Angaben der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern und der Zentralen Verkehrsdienste erfüllt die Nutzung solcher Hoheitskennzeichen in Deutschland den Straftatbestand nach §132a StGB.
Auch ein massiv umgebautes Offroad-Fahrzeug geriet ins Visier der Kontrolleure. Eine schwere Metallstoßstange, freiliegende Vorderräder und eine deutliche Höherlegung sorgten zwar für Geländewagen-Optik, stellten auf der Autobahn jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und untersagte ebenfalls die Weiterfahrt.
Deutlich tiefergelegt war dagegen ein Mercedes mit manipuliertem Luftfahrwerk. Das Auto lag so tief, dass es bei jeder Lenkbewegung Kontakt mit den Rädern hatte. Die Folge waren gerissene und nach außen gedrückte Kotflügel. Auch hier endete die Fahrt vorzeitig.
Die Autobahnpolizei Kaiserslautern betont, dass individuelle Umbauten Ausdruck von Kreativität sein können. Die Verkehrssicherheit und die gesetzlichen Vorschriften hätten jedoch stets Vorrang. Fazit des Wochenendes: Frühlingssonne ja, riskante Umbauten nein.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |