FCK: Sonntagsderby auf dem Betzenberg - Polizei warnt vor Staus
- Die Polizei setzt eine Drohne ein
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Kaiserslautern. Am Sonntag, 15. März, steigt um 13.30 Uhr in Kaiserslautern das traditionsreiche Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC auf dem Betzenberg. Der Veranstalter rechnet mit einem ausverkauften Stadion und rund 48.000 Zuschauern. Das Polizeipräsidium Westpfalz ist mit starken Kräften im Einsatz, um die Sicherheit rund um das Spiel zu gewährleisten.
Bundes- und Landespolizei machen im Vorfeld deutlich, dass sie im Zusammenhang mit Fußballspielen keine Gewalt dulden. Wer Regeln missachtet oder gezielt Auseinandersetzungen sucht, muss mit konsequentem Einschreiten rechnen. Randale und Krawalle hätten nichts mit Fankultur zu tun und schadeten der großen Mehrheit friedlicher Fußballfans, teilt das Polizeipräsidium Westpfalz mit. Die Polizei appelliert deshalb an alle Besucherinnen und Besucher, sich klar von gewaltbereiten Personen zu distanzieren.
Die Begegnung gilt als Spiel mit erhöhtem Risiko. Um rivalisierende Fans zu trennen, kann es vor und nach dem Spiel zu zeitlich begrenzten Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Betroffen sind sowohl der Auto- als auch der Fußgängerverkehr im Bereich des Stadions und im übrigen Stadtgebiet. Kurzfristige Straßensperrungen sind möglich, insbesondere am Elf-Freunde-Kreisel und an der angrenzenden Unterführung von der Eisenbahnstraße. Zusätzlich sorgen Baustellen für Engstellen. Die Polizei empfiehlt, den Bereich Logenstraße und Kantstraße weiträumig zu umfahren.
Auch Bahnreisende sollten mehr Zeit einplanen. Neben dem regulären Zugverkehr wird mit einem deutlich höheren Reiseaufkommen gerechnet. Für die An- und Abreise setzt die Deutsche Bahn Sonderzüge aus Richtung Karlsruhe, Ludwigshafen und Kusel ein. Heimfans können zwischen Stadion und Hauptbahnhof alternativ die Kantstraße als Fußweg nutzen. Straftaten in Zügen oder Bahnhöfen verfolgt die Polizei konsequent. Bei schweren Verstößen drohen ein Beförderungsausschluss oder ein bundesweites Stadionverbot.
Autofahrern rät die Polizei dringend davon ab, rund um das Stadion nach Parkplätzen zu suchen, da dort kaum Parkraum vorhanden ist. Empfohlen werden die Park-&-Ride-Angebote, unter anderem am Parkplatz Schweinsdell an der A6-Anschlussstelle Kaiserslautern-Ost sowie an der Technischen Universität Kaiserslautern. Von dort pendeln Shuttlebusse zum Stadion. Gästefans aus dem Raum Karlsruhe sollten über die A6 anreisen und den Messeplatz nutzen. Von dort führt ein rund 15-minütiger Fußweg über Barbarossaring, Barbarossastraße und Kantstraße zum Stadion.
Die Polizei weist zudem darauf hin, dass pyrotechnische Gegenstände gefährlich sind und in Stadien sowie Menschenmengen nichts zu suchen haben. Auch auf den Wegen zum und vom Stadion gilt ein striktes Verbot. Zur Lageüberwachung kommen unter anderem Drohnen und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern und Polizeipräsidium Westpfalz wünschen allen Fans eine sichere An- und Abreise sowie einen fairen Fußballnachmittag.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |